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„25. Sternfahrt für Frieden und Toleranz: Biker willkommen!“
25. Sternfahrt für Frieden, Demokratie und Toleranz“ am 9. Mai 2026
Biker:innen aufgepasst: Am 9. Mai 2026 findet die "25. Sternfahrt für Frieden, Demokratie und Toleranz" im Landkreis Ludwigslust-Parchim statt. Das ist der mecklenburgische Partnerkreis des Kreises Borken. Traditionell sind daher auch immer interessierte Motorradfahrer:innen aus dem Westmünsterland dazu eingeladen. Darauf weist jetzt Landrat Dr. Kai Zwicker hin.
Wie in den vergangenen Jahren wird er auch diesmal wieder zwei Tage zuvor interessierte Teilnehmer:innen aus dem Kreis Borken mit einem gemeinsamen Frühstück im Restaurant des Borkener Kreishauses "auf die Reise schicken".
Gestartet wird am 9. Mai vor Ort morgens um 8.30 Uhr am Lindencenter in Ludwigslust.
Nach der offiziellen Begrüßung beginnt die Ausfahrt gegen 9 Uhr. Die rund 180 Kilometer lange Tour führt zunächst zur Gedenkstätte des ehemaligen Lagergeländes des KZ Wöbbelin. Dort wird es gegen 10 Uhr den ersten Stopp geben und die Biker:innen können Blumen im Gedenken an die Opfer niederlegen. Anschließend geht es nach Lübtheen. Auf dem dortigen Kirchenplatz wird gegen 12 Uhr eine einstündige Mittagspause eingelegt. Im Anschluss daran wird die Fahrt nach Neu Kaliß fortgesetzt. Gegen 15 Uhr gibt es dort eine Kaffeepause. Die Tour endet dann gegen 16 Uhr am Alexandrinenplatz ins Ludwigslust.
Interessierte Biker:innen aus dem Kreis Borken können sich beim Förderverein der Mahn- und Gedenkstätte Wöbbelin, Reinhard Mach, unter der E-Mail-Adresse reinhardmach@yahoo.de über das Programm und ggf. Unterbringungsmöglichkeiten informieren.
Die Sternfahrt wird innerhalb des Bundesprogramms "Demokratie leben!" gefördert.
Zum Hintergrund:
Seit 1991 besteht die Partnerschaft zwischen den Kreisen Ludwigslust und Borken. 2011 hatte es dann in Mecklenburg-Vorpommern eine Kreisreform gegeben, bei der die bisherigen Kreise Ludwigslust und Parchim zu einem neuen Großkreis mit rund 212.500 Einwohnern und 4.750 Quadratkilometer Fläche zusammengelegt wurden (zum Vergleich Kreis Borken: rund 380.000 Einwohner und 1.421 Quadratkilometer Fläche).
24. Apr. 2026, 13:57 Uhr
Ahauser Ratssitzung live im Internet verfolgen
Der öffentliche Teil der Ratssitzung wird am kommenden Mittwoch (29. April) wieder live im Internet übertragen. Die Sitzung beginnt um 19 Uhr im Ratssaal des Rathauses (www.stadt-ahaus.de/RatLIVE).
Alle Informationen rund um die Ratssitzung sind im Bürgerinformationssystem der Stadt Ahaus zu finden (www.stadt-ahaus.de/bis).
24. Apr. 2026, 12:30 Uhr
40 Jahre Tschernobyl: Fokus auf Atommülltransporte und Proteste in Ahaus
40. Jahrestag Tschernobyl: Aktuelle Lage und Atommülltransporte in Ahaus
Am 26. April jährt sich die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl zum 40. Mal. Während bundesweit Gedenkveranstaltungen stattfinden, steht der Standort Ahaus aufgrund der aktuellen Castor-Transporte verstärkt im Fokus der Öffentlichkeit.
Status der Transporte nach Ahaus
Die logistischen Aktivitäten rund um das Brennelementzwischenlager (BZA) halten an:
Aktueller Stand: Am Mittwochmorgen wurde der zweite von insgesamt 152 geplanten Castor-Behältern aus dem Forschungszentrum Jülich angeliefert.
Sicherheitsvorkehrungen: Die Ankunft des Behälters wurde von polizeilichen Maßnahmen und angemeldeten Protestkundgebungen begleitet.
Hintergrund der lokalen Proteste
Anlässlich des runden Jahrestages der Tschernobyl-Katastrophe formiert sich in der Region verstärkt Widerstand. Kritiker und Umweltverbände nutzen das Datum für Mahnwachen und Informationsveranstaltungen an mehreren Standorten. Im Kern der Debatte stehen:
- Die Fortführung von Transporten trotz des offiziellen Atomausstiegs 2023.
- Die Rolle der Uranfabriken in den Nachbarstädten Gronau und Lingen, die weiterhin in Betrieb sind.
- Die grundsätzliche Kritik an der langfristigen Zwischenlagerung in Ahaus mangels eines nationalen Endlagers.
Veranstaltungen zum Jahrestag
Für das kommende Wochenende sind im Stadtgebiet sowie an den Standorten Lingen und Gronau verschiedene Aktionen angekündigt. Ziel der Organisatoren ist es, die Risiken der zivilen Nutzung der Atomkraft sowie die ungelöste Entsorgungsfrage in das öffentliche Bewusstsein zu rücken.
Für Bürger:innen, die sich über die aktuellen Verkehrsbeeinträchtigungen oder die Hintergründe der Transporte informieren möchten, stehen die offiziellen Kanäle der Stadt sowie die Informationsseiten der Initiativen zur Verfügung.
Vielleicht solltet ihr euch mal den Beitrag bei WDR 5 anhören, was genau bei URENCO in Gronau passiert oder schon passiert ist:
https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/neugier-genuegt/feature-urananreicherungsanlage-gronau-100.html
24. Apr. 2026, 12:20 Uhr
Polizei setzt Geschwindigkeitsüberwachung gegen Unfälle fort
Polizei bekämpft Hauptunfallursache "Überhöhte Geschwindigkeit"
101 km/h statt der maximal erlaubten 50 km/h: So schnell raste in der vergangenen Woche ein Auto über die Parallelstraße in Ahaus. Auf den "Temposünder" kommen nun erhebliche Konsequenzen zu, denn das Team des Verkehrsdienstes der Kreispolizeibehörde Borken hatte vor Ort eine Messstelle eingerichtet.
Nicht nur da: In den zurückliegenden Tagen erfassten die Mitarbeiter an 25 Stellen im Kreis Borken das Tempo von insgesamt 8772 Fahrzeugen. Rund 9 Prozent davon überschritten die erlaubte Höchstgeschwindigkeit. Das schlägt sich nieder in 191 Ordnungswidrigkeitsverfahren, 630 Verwarngeldern und 2 Fahrverboten. Zu besonders gravierenden Überschreitungen kam es neben dem genannten Fall an folgenden Stellen:
- Nordkreis: außerorts mit 95 bei maximal erlaubten 50 km/h auf
der Straße Alstätter Brook in Ahaus.
- Südkreis: Innerorts mit 74 bei maximal erlaubten 50 km/h in
Isselburg-Vehlingen auf der Anholter Straße. Außerorts mit 144
bei maximal erlaubten 100 km/h in Bocholt auf der B 473.
Überhöhte Geschwindigkeit und Raserei zählen nach wie vor auch im Kreis Borken zu den Hauptunfallursachen und führen immer wieder - auch bei unbeteiligten Verkehrsteilnehmern - zu schweren Unfallfolgen. Zur Bekämpfung und Verhinderung dieser Unfälle setzt der Verkehrsdienst seine Messungen auch in der nächsten Woche fort.
24. Apr. 2026, 12:15 Uhr
Wessum feiert 900 Jahre Gemeinschaft und Geschichte
Wessum feiert 900 Jahre Geschichte und Gemeinschaft
us.
Im Jahr 2026 blickt der Ahauser Ortsteil Wessum auf eine beeindruckende 900-jährige Geschichte zurück. Was im Jahr 1126 als Hof „Wesheim“ in einer Bulle von Papst Honorius II. erstmals urkundlich erwähnt wurde, hat sich über neun Jahrhunderte hinweg zu einem lebendigen Ortsteil mit rund 5.000 Einwohner*innen entwickelt.
Wessum präsentiert sich heute als Ortsteil, der besonders durch ein außergewöhnlich starkes Vereinsleben und großes ehrenamtliches Engagement geprägt ist. Entsprechend ist das 900-jährige Jubiläum nicht nur ein Rückblick auf die Historie, sondern vor allem ein Fest der Gemeinschaft und des Zusammenhalts. Zum runden Geburtstag haben die Wessumer Vereine und Institutionen ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt, das sich über das gesamte Jahr erstreckt und zahlreiche besondere Momente für alle Bürger*innen sowie Gäste verspricht.
Von der Zeit als eigenständige Gemeinde bis zur Eingliederung in die Stadt Ahaus im Jahr 1975 hat Wessum zahlreiche Veränderungen erlebt, dabei jedoch stets seinen ganz eigenen Charakter bewahrt. Die Stadtverwaltung gratuliert allen Wessumer*innen herzlich zum Jubiläum und dankt allen Beteiligten für den großen Einsatz bei der Planung und Umsetzung der Feierlichkeiten.
Als Holzschuhdorf hat Wessum den „Klumpendagg“ als besonderen Festtag gewählt. Am 26. April beginnt um 9:30 Uhr ein Jubiläumsgottesdienst in der St. Martinus-Pfarrkirche. Im Anschluss wird auf dem Kirchplatz weitergefeiert. Einen detaillierten Überblick über das Veranstaltungsprogramm zum Jubiläumsjahr 2026 finden Sie unter: www.wessum.de/veranstaltungskalender
24. Apr. 2026, 11:52 Uhr
🎨 Kunst erleben, die man nicht sehen muss! 🎶👃
Habt ihr Kunst schon einmal gehört oder gerochen? In Enschede wartet ein außergewöhnliches Erlebnis auf euch!
Das Rijksmuseum Twenthe präsentiert das innovative Konzertkonzept „Het Onzichtbare Museum“ (Das unsichtbare Museum). Passend zur Ausstellung des finnischen Malers Pekka Halonen werdet ihr auf eine Reise geschickt, bei der nicht das Sehen, sondern das Fühlen im Mittelpunkt steht.
Was erwartet euch?
✨ Klangwelten: Ein Ensemble mit Saxophon, Sopran, Kontrabass und Klavier spielt u.a. Werke von Sibelius.
✨ Duftreisen: Speziell kreierte Düfte holen die finnische Natur direkt in den Konzertsaal.
✨ Gefühlvolle Geschichten: Erzählungen lassen die unberührten Landschaften Finnlands vor eurem inneren Auge entstehen.
Ob ihr gut seht, sehbehindert seid oder einfach Lust auf eine völlig neue Perspektive habt – dieses Konzert zeigt, dass Kunst keine Grenzen kennt.
📍 Wo? Rijksmuseum Twenthe, Enschede (nur ein Katzensprung von Ahaus entfernt!)
Thema: Eine Ode an Finnland & Pekka Halonen
Seid dabei und erlebt, wie die Stille Finnlands zum Klingen gebracht wird. Markiert jemanden, mit dem ihr hingehen wollt.
Fotocredits: Pekka Halonen, Winterlandschap, Myllykylä, 1896
24. Apr. 2026, 07:44 Uhr







