Ahaus startet Aktionsmonat für digitalen Kinderschutz
„Augen auf Ahaus – Kinderschutz auch digital mitdenken“
Cybergrooming, Cybermobbing und Fake News: Die Risiken für Kinder und Jugendliche im digitalen Raum sind vielfältig. Laut dem diesjährigen Bericht der Missbrauchsbeauftragten hat bereits jeder vierte junge Mensch zwischen 14 und 17 Jahren Cybergrooming erlebt.
Eine bundesweite Studie des Bündnisses gegen Cybermobbing aus 2026 zeigt zudem, dass mehr als 20 Prozent der befragten Schüler*innen von Cybermobbing betroffen sind. Gleichzeitig besitzen laut JIM-Studie 2025 (Jugend, Information, Medien) rund 95 Prozent der 12- bis 19-Jährigen ein eigenes Smartphone. Die Zahlen verdeutlichen, wie wichtig es ist, Kinderschutz auch im digitalen Alltag mitzudenken.
Deshalb rückt Ahaus im November 2026 den digitalen Kinderschutz in den Mittelpunkt. Unter dem Motto „Augen auf Ahaus – Kinderschutz auch digital mitdenken!“ veranstaltet das Ahauser Kinderschutznetzwerk erstmals einen Aktionsmonat zu diesem Thema. Zahlreiche Institutionen und Fachkräfte bringen ihre Perspektiven, Ideen und Angebote ein, um für Risiken im Netz zu sensibilisieren, Kinder und Jugendliche zu stärken und Eltern sowie Lehr- und Fachkräfte mit Wissen und konkreten Hilfestellungen zu unterstützen.
Über den gesamten Monat hinweg gibt es Veranstaltungen, Aktionen, Vorträge und Elternabende für Kinder und Jugendliche, Eltern, Lehr- und Fachkräfte sowie interessierte Bürger*innen. Ein weiterer Bestandteil ist eine begleitende Plakatkampagne, die vier Themen in den Fokus nimmt: Sharenting, Cybermobbing, Cybergrooming und Fake News. Sie soll dazu anregen, genauer hinzuschauen und Verantwortung für den Schutz von Kindern und Jugendlichen auch im digitalen Raum zu übernehmen.
Eine Übersicht der geplanten Angebote sowie Informationen zur Anmeldung gibt es auf der Internetseite der Stadt Ahaus: www.stadt-ahaus.de/digitalerkinderschutz
Der Aktionsmonat macht deutlich: Kinderschutz ist eine gemeinsame Aufgabe – online wie offline. Das Ahauser Kinderschutznetzwerk möchte Wissen vermitteln, den Austausch fördern und dazu beitragen, dass Kinder und Jugendliche auch im digitalen Raum Schutz, Orientierung und Unterstützung finden.