DER AHAUSER - das digitale Stadtportal für Ahaus

DER AHAUSER gibt es bereits seit über 25 Jahren – und wir halten euch täglich mit aktuellen Nachrichten auf dem Laufenden.
Online-Reservierung von Wunschkennzeichen ab Mai 2026 in Borken
Einführung eines neuen Online-Services zur Wunschkennzeichenreservierung ab dem 1. Mai 2026
Wunschkennzeichen bequem und von zuhause aus eigenständig reservieren und verlängern: Diesen neuen Online-Service bietet die Kfz-Zulassungsstelle des Kreises Borken für alle Bürger:innen ab dem 1. Mai 2026 an. Die Zahlung der anfallenden Gebühren für die Reservierung oder Verlängerung kann dann direkt online erfolgen. Die Bezahlung der Reservierungsgebühr am Schalter in der Zulassungsstelle ist somit nicht mehr erforderlich.
Der neue Service ist über www.kreis-borken.de/wunschkennzeichen zu finden. Dort stehen zudem weitere Informationen rund um das Thema "Wunschkennzeichen" zur Verfügung.
Mit Einführung des neuen Online-Services entfällt zukünftig jedoch die Möglichkeit, Wunschkennzeichen telefonisch zu reservieren oder bestehende Reservierungen telefonisch zu verlängern. Wichtig: Für Bürger:innen, die keine Möglichkeit haben, den Online-Service zu nutzen, besteht weiterhin die Option, im Rahmen eines Zulassungsvorgangs vor Ort in der Kfz-Zulassungsstelle ein Wunschkennzeichen auszuwählen.
Wichtiger Hinweis zur Kennzeichenreservierung im Zusammenhang mit i-Kfz-Verfahren:
Die Auswahl eines Kennzeichens als sogenanntes "Verbleibskennzeichen" (z. B. im Rahmen einer Abmeldung über das i-Kfz-Portal) ist nicht gleichzusetzen mit einer Wunschkennzeichenreservierung. Die Verbleibskennzeichenauswahl bedeutet, dass das Kennzeichen beim bisherigen Fahrzeug verbleibt und nicht auf ein neues Fahrzeug übertragen werden kann. In der Regel bleibt bei der Abmeldung eines Fahrzeugs über i-Kfz das Kennzeichen für etwa einen Monat für die bisherige Halter:in reserviert.
24. Apr. 2026, 15:45 Uhr
Arbeitgeber-Bus-Tour 2026 in Ahaus
Das Jobcenter der Stadt Ahaus setzt seine erfolgreiche Arbeitgeber-Bus-Tour im Rahmen des „Job-Turbos“ fort und entwickelt das Format gezielt weiter. Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr, der sich insbesondere an Personen kurz vor dem Abschluss ihres Integrationskurses richtete, stand bei der zweiten Tour Ende März eine neue Zielgruppe im Mittelpunkt: arbeitssuchende Frauen, die Familie und Beruf miteinander vereinbaren möchten.
Insgesamt zwölf Frauen nahmen an der Busfahrt teil und informierten sich über berufliche Perspektiven in familienfreundlichen Arbeitsfeldern. Die Veranstaltung sollte Perspektiven eröffnen, individuelle Chancen aufzeigen und den direkten Austausch zwischen Arbeitssuchenden und Arbeitgebern fördern.
Besonders wertvoll waren die direkten Einblicke in den Arbeitsalltag: Die Teilnehmerinnen konnten typische Tätigkeiten und Abläufe unmittelbar vor Ort erleben und so ein realistisches Verständnis der Berufsfelder entwickeln. Erste Kontakte für Praktika, Weiterbildungen und mögliche Beschäftigungen haben einige von ihnen bereits angebahnt.
Die Arbeitgeber-Bus-Tour zeigt, dass mit ihr sowohl Zielgruppen als auch Berufsfelder flexibel gehalten werden können.
Das Jobcenter setzt mit diesem Ansatz auf praxisnahe und zielgerichtete Formate, um Arbeitssuchende und Unternehmen zusammenzubringen. Unternehmen, die sich beteiligen und ihr Berufsfeld vorstellen möchten, sind herzlich eingeladen, Kontakt aufzunehmen:
Claudia Brockmann, Tel. 02561 72-344, E-Mail: c.brockmann@ahaus.de
Muriel Tenkotte, Tel. 02561 72-207, E-Mail: m.tenkotte@ahaus.de
24. Apr. 2026, 15:02 Uhr
„25. Sternfahrt für Frieden und Toleranz: Biker willkommen!“
25. Sternfahrt für Frieden, Demokratie und Toleranz“ am 9. Mai 2026
Biker:innen aufgepasst: Am 9. Mai 2026 findet die "25. Sternfahrt für Frieden, Demokratie und Toleranz" im Landkreis Ludwigslust-Parchim statt. Das ist der mecklenburgische Partnerkreis des Kreises Borken. Traditionell sind daher auch immer interessierte Motorradfahrer:innen aus dem Westmünsterland dazu eingeladen. Darauf weist jetzt Landrat Dr. Kai Zwicker hin.
Wie in den vergangenen Jahren wird er auch diesmal wieder zwei Tage zuvor interessierte Teilnehmer:innen aus dem Kreis Borken mit einem gemeinsamen Frühstück im Restaurant des Borkener Kreishauses "auf die Reise schicken".
Gestartet wird am 9. Mai vor Ort morgens um 8.30 Uhr am Lindencenter in Ludwigslust.
Nach der offiziellen Begrüßung beginnt die Ausfahrt gegen 9 Uhr. Die rund 180 Kilometer lange Tour führt zunächst zur Gedenkstätte des ehemaligen Lagergeländes des KZ Wöbbelin. Dort wird es gegen 10 Uhr den ersten Stopp geben und die Biker:innen können Blumen im Gedenken an die Opfer niederlegen. Anschließend geht es nach Lübtheen. Auf dem dortigen Kirchenplatz wird gegen 12 Uhr eine einstündige Mittagspause eingelegt. Im Anschluss daran wird die Fahrt nach Neu Kaliß fortgesetzt. Gegen 15 Uhr gibt es dort eine Kaffeepause. Die Tour endet dann gegen 16 Uhr am Alexandrinenplatz ins Ludwigslust.
Interessierte Biker:innen aus dem Kreis Borken können sich beim Förderverein der Mahn- und Gedenkstätte Wöbbelin, Reinhard Mach, unter der E-Mail-Adresse reinhardmach@yahoo.de über das Programm und ggf. Unterbringungsmöglichkeiten informieren.
Die Sternfahrt wird innerhalb des Bundesprogramms "Demokratie leben!" gefördert.
Zum Hintergrund:
Seit 1991 besteht die Partnerschaft zwischen den Kreisen Ludwigslust und Borken. 2011 hatte es dann in Mecklenburg-Vorpommern eine Kreisreform gegeben, bei der die bisherigen Kreise Ludwigslust und Parchim zu einem neuen Großkreis mit rund 212.500 Einwohnern und 4.750 Quadratkilometer Fläche zusammengelegt wurden (zum Vergleich Kreis Borken: rund 380.000 Einwohner und 1.421 Quadratkilometer Fläche).
24. Apr. 2026, 13:57 Uhr
Ahauser Ratssitzung live im Internet verfolgen
Der öffentliche Teil der Ratssitzung wird am kommenden Mittwoch (29. April) wieder live im Internet übertragen. Die Sitzung beginnt um 19 Uhr im Ratssaal des Rathauses (www.stadt-ahaus.de/RatLIVE).
Alle Informationen rund um die Ratssitzung sind im Bürgerinformationssystem der Stadt Ahaus zu finden (www.stadt-ahaus.de/bis).
24. Apr. 2026, 12:30 Uhr
40 Jahre Tschernobyl: Fokus auf Atommülltransporte und Proteste in Ahaus
40. Jahrestag Tschernobyl: Aktuelle Lage und Atommülltransporte in Ahaus
Am 26. April jährt sich die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl zum 40. Mal. Während bundesweit Gedenkveranstaltungen stattfinden, steht der Standort Ahaus aufgrund der aktuellen Castor-Transporte verstärkt im Fokus der Öffentlichkeit.
Status der Transporte nach Ahaus
Die logistischen Aktivitäten rund um das Brennelementzwischenlager (BZA) halten an:
Aktueller Stand: Am Mittwochmorgen wurde der zweite von insgesamt 152 geplanten Castor-Behältern aus dem Forschungszentrum Jülich angeliefert.
Sicherheitsvorkehrungen: Die Ankunft des Behälters wurde von polizeilichen Maßnahmen und angemeldeten Protestkundgebungen begleitet.
Hintergrund der lokalen Proteste
Anlässlich des runden Jahrestages der Tschernobyl-Katastrophe formiert sich in der Region verstärkt Widerstand. Kritiker und Umweltverbände nutzen das Datum für Mahnwachen und Informationsveranstaltungen an mehreren Standorten. Im Kern der Debatte stehen:
- Die Fortführung von Transporten trotz des offiziellen Atomausstiegs 2023.
- Die Rolle der Uranfabriken in den Nachbarstädten Gronau und Lingen, die weiterhin in Betrieb sind.
- Die grundsätzliche Kritik an der langfristigen Zwischenlagerung in Ahaus mangels eines nationalen Endlagers.
Veranstaltungen zum Jahrestag
Für das kommende Wochenende sind im Stadtgebiet sowie an den Standorten Lingen und Gronau verschiedene Aktionen angekündigt. Ziel der Organisatoren ist es, die Risiken der zivilen Nutzung der Atomkraft sowie die ungelöste Entsorgungsfrage in das öffentliche Bewusstsein zu rücken.
Für Bürger:innen, die sich über die aktuellen Verkehrsbeeinträchtigungen oder die Hintergründe der Transporte informieren möchten, stehen die offiziellen Kanäle der Stadt sowie die Informationsseiten der Initiativen zur Verfügung.
Vielleicht solltet ihr euch mal den Beitrag bei WDR 5 anhören, was genau bei URENCO in Gronau passiert oder schon passiert ist:
https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/neugier-genuegt/feature-urananreicherungsanlage-gronau-100.html
24. Apr. 2026, 12:20 Uhr
Polizei setzt Geschwindigkeitsüberwachung gegen Unfälle fort
Polizei bekämpft Hauptunfallursache "Überhöhte Geschwindigkeit"
101 km/h statt der maximal erlaubten 50 km/h: So schnell raste in der vergangenen Woche ein Auto über die Parallelstraße in Ahaus. Auf den "Temposünder" kommen nun erhebliche Konsequenzen zu, denn das Team des Verkehrsdienstes der Kreispolizeibehörde Borken hatte vor Ort eine Messstelle eingerichtet.
Nicht nur da: In den zurückliegenden Tagen erfassten die Mitarbeiter an 25 Stellen im Kreis Borken das Tempo von insgesamt 8772 Fahrzeugen. Rund 9 Prozent davon überschritten die erlaubte Höchstgeschwindigkeit. Das schlägt sich nieder in 191 Ordnungswidrigkeitsverfahren, 630 Verwarngeldern und 2 Fahrverboten. Zu besonders gravierenden Überschreitungen kam es neben dem genannten Fall an folgenden Stellen:
- Nordkreis: außerorts mit 95 bei maximal erlaubten 50 km/h auf
der Straße Alstätter Brook in Ahaus.
- Südkreis: Innerorts mit 74 bei maximal erlaubten 50 km/h in
Isselburg-Vehlingen auf der Anholter Straße. Außerorts mit 144
bei maximal erlaubten 100 km/h in Bocholt auf der B 473.
Überhöhte Geschwindigkeit und Raserei zählen nach wie vor auch im Kreis Borken zu den Hauptunfallursachen und führen immer wieder - auch bei unbeteiligten Verkehrsteilnehmern - zu schweren Unfallfolgen. Zur Bekämpfung und Verhinderung dieser Unfälle setzt der Verkehrsdienst seine Messungen auch in der nächsten Woche fort.
24. Apr. 2026, 12:15 Uhr






