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Bewilligungsbescheid zur Förderung eines Leader – Kleinprojektes an VdE – AHG überreicht!
Dominik Olbrich vom Regionalmanagement LAG Westmünsterland überreichte dem Verein der Ehemaligen des Alexander-Hegius- Gymnasiums e.V. (VdE – AHG) )als dem Projektträger für das Leader –Kleinprojekt „Werner Benkhoff – Eine Hommage an das Münsterland!“ einen Bewilligungsbescheid in der Größenordnung von 10. 890 Euro. Den Bescheid nahmen Winfried Terwolbeck für den VDE sowie die Förderer Helmut vom Hove (Kultur & Schlösser e.V.), Paul Silder (Kunstverein ArtHaus Ahaus in Empfang. Weiterhin unterstützen das Kulturamt der Stadt Ahaus, der Ahaus e.V. und die Bürgerstiftung Heek das Projekt. Die Verantwortlichen für das Projekt können nunmehr konkret in die Umsetzung eines besonderen Projektes einsteigen.
Eine Besonderheit des Projektes ist zunächst der Künstler und Journalist Werner Benkhoff. Der gebürtige Nienborger hat 1961 sein Abitur am Alexander Hegius Gymnasium in Ahaus gemacht und nach seinem Studium (VWL, Jura) 12 Jahre als Korrespondent in London und sodann als leitender Redakteur in Düsseldorf für das Handelsblatt gearbeitet. Während seiner Zeit als Korrespondent bildete er sich nebenbei in renommierten Clubs und an ausgesuchten Akademien zum Künstler aus. Benkhoff fertigte schon früh Bilder, Skulpturen und Zeichnungen mit einer solchen Perfektion an, dass er diese u.a. in London, Düsseldorf und Münster ausstellen konnte.
Werner Benkhoff hatte bereits während seiner Schulzeit bevorzugt Karikaturen und Porträt angefertigt, die nicht nur bei seinen Mitschülern große Anerkennung fanden, sondern auch in der Lokalpresse veröffentlicht wurden. Neben der Kunst gehörte vor allem Geschichte zu seinen Lieblingsfächern. Mit besonderem Interesse studierte er die Geschichte Westfalens und vor allem des Münsterlandes, zumal er hier neben den literarischen Quellen auch zahlreiche Überreste vorfand, denen er wieder Leben einhauchen wollte.
Im Laufe der Jahre verknüpfte er seine beiden Berufe als Künstler und Journalist, indem er einerseits die Geschichte des Münsterlandes in Bildern, Zeichnungen und Skulpturen künstlerisch darstellte und gleichzeitig dazu die historischen Grundlagen detailliert erläuterte. Er hat zu dem Zweck zahlreiche Bildbände herausgegeben, um die Betrachter und Leser mit den Besonderheiten der Geschichte der Heimat vertraut zu machen. Er nahm das stets aus der Perspektive eines Erzählers vor, der sich streng an die historischen Fakten hielt, aber gleichzeitig spannende und interessante Anekdoten einbaute, die die Neugierde der Leser wecken und sie zum Nachdenken bzw. auch zum Schmunzeln bringen sollten. Vielfach sahen sie dann die historischen Relikte wie Burgen, Schlösser, Kirchen, Gebäude oder auch Traditionen, Sitten und Gebräuche mit anderen Augen.
Eine weitere Besonderheit dieses Projektes ist die Ausstellung an 4 Orten, die jeweils – zur Lokalität passend - von einen Schwerpunktthema geprägt sein werden. Werner Benkhoff fertigt dazu kleine Führer (Faltblätter) an, die den Besuchern Informationen und Orientierung geben werden.
Im Kulturquadrat der Stadt Ahaus wird eine Informationsinstallation aufgebaut werden; die Besucher finden dort unterschiedliche Werke von Benkhoff sowie Hinweise zu den weiteren Ausstellungsorten und Themen vor.
Die größte Ausstellung mit etwa 50 Exponaten wird sich im Schloss befinden und sich mit den Themen Herrschaft der Fürstbischöfe, Kriege, Fehden, städtisches und ländliches Leben des Adels befassen. Im neuen Foyer der umgebauten Josefskirche sollen Exponate zu den Themen Bildung (Alexander Hegius,…), Frömmigkeit, Feiertage, Arbeit und ländliches Leben präsentiert werden. Die vierte Ausstellung wird in der ehemaligen evangelischen Kirche in Heekinstalliert werden. Nach ihrer Profanierung(Entweihung) wirdsie von der Bürgerstiftung übernommen und möchte mit dieser Ausstellung ihre Türen u.a. als Kulturzentrum wieder öffnen. Dort sollen Bilder und Zeichnungen über die Burgmänner, Stiftsdamen, Reformation, Protestantismus und die Wiedertäufer ausgestellt werden.
Die Ausstellung wird offiziell am 20. 09. 2026 im Fürstensaal des Schlosses Ahaus mit einer kleinen Feierstunde um 11. 00 Uhr eröffnet und am 25. 10. 2026 mit einer Finissage in der Josefskirche um 14. 30 Uhr ihren Abschluss finden.







