Hitzewelle im Klassenzimmer: Jetzt Temperaturen messen und ein Zeichen setzen!
Zu heiß im Gruppen- oder Klassenzimmer? Jetzt bei der Hitze-Aktion mitmachen!
Der Ahauser Stadtrat hat abgelehnt, die Temperaturen in Schulen und Kitas systematisch zu prüfen. Wie heiß es dort im Sommer wirklich wird, bleibt damit unbeantwortet – obwohl Hitzefrei vor den Sommerferien ein großes Thema war. Die Stadt setzt auf bauliche Maßnahmen wie Sonnenschutz, erfasst die echten Raumtemperaturen aber nicht. Kritiker bemängeln das fehlende Datenmaterial, während die Ratsmehrheit auf Kosten verweist.
Kitas messen jetzt – Schulen erst danach?
Während die Schulen 6 Wochen lang leer stehen, läuft der Betrieb in den Kindertagesstätten weitgehend weiter. Kita-Teams und Eltern können also jetzt direkt während der heißen Sommertage in den Gruppenräumen messen.
Für die Schulen gilt der Aufruf nach den Ferien, auch wenn dann das Risiko besteht, dass die ganz großen Hitzewellen bereits vorbei sind und das Problem für die Politik wieder unsichtbar wird.
Umso wichtiger ist ein unabhängiges Datenbild aus dem echten Alltag:
Wer macht mit? Kita-Teams, Eltern sowie nach den Ferien Schüler:innen und Lehrkräfte.
Was tun? Raumtemperatur messen und eintragen.
👉 Hier geht es direkt zum Meldeformular:
der-ahauser.de/temperaturen-in-klassen
Machen Sie mit!
Je mehr Daten zusammenkommen, desto deutlicher sehen die Verantwortlichen den echten Handlungsbedarf beim Hitzeschutz in Ahaus.