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DER AHAUSER - das digitale Stadtportal für Ahaus

DER AHAUSER gibt es bereits seit über 25 Jahren – und wir halten euch täglich mit aktuellen Nachrichten auf dem Laufenden.

Ahaus: Atommülllager muss länger bleiben – Bürger besorgt

Die Genehmigung für das Brennelemente-Zwischenlager in Ahaus läuft 2036 aus. Weil in Deutschland die Suche nach einem dauerhaften Endlager stockt, plant die Betreibergesellschaft BGZ nun eine Verlängerung um 20 Jahre. Das Verfahren soll 2028 starten. Bei vielen Bürgern im Westmünsterland sorgt das für Beunruhigung. 

Eigentlich war das Lager an der Straße Ammeln nur als Übergangslösung gedacht. Doch die Suche des Bundes nach einem endgültigen Tiefenlager für hochradioaktiven Atommüll verzögert sich massiv; eine Entscheidung wird erst um das Jahr 2050 erwartet. Für Ahaus bedeutet das: Der strahlende Müll muss deutlich länger bleiben als gesetzlich vorgesehen. Die BGZ will daher eine Laufzeitverlängerung von 20 Jahren beantragen. Bisher waren in der Branche Zeiträume von 40 Jahren üblich. Mit dem kürzeren Zeitraum von zwei Jahrzehnten reagiert das Unternehmen laut eigenen Angaben auf Wünsche aus der Bevölkerung, in überschaubaren Schritten vorzugehen. Zudem erlaube die kürzere Frist, das Lager in schnelleren Abständen von Behörden überprüfen zu lassen und es an den neuesten Stand von Wissenschaft und Technik anzupassen. Sorgen der Anwohner im Fokus Trotz der Beteuerungen wächst in der Region die Skepsis. Viele Anwohner befürchten, dass das Provisorium schleichend zum Dauerzustand wird. Kritische Stimmen fragen sich, ob die Hallen und die Behälter für eine so lange Lagerung ausgelegt sind und wie es um den Schutz vor neuen Bedrohungsszenarien wie Terrorismus steht. Die BGZ betont dagegen, dass das Lager dreifach gesichert sei: durch tägliche Kontrollen vor Ort, die laufende Aufsicht des NRW-Wirtschaftsministeriums sowie umfassende Sicherheitsüberprüfungen alle zehn Jahre. Ab 2028 soll es für Ahaus zudem ein regionales Bürger-Beteiligungsformat und eine Informations-Plattform im Internet geben, um das Verfahren transparent zu begleiten.

23. Juni 2026, 16:04 Uhr

Spontan im Schloss heiraten? 🏰💍

Am Samstag, den 4. Juli um 14:30 Uhr, ist ganz kurzfristig ein Trautermin im Ahauser Barockschloss frei geworden! Wenn ihr super spontan „Ja“ sagen wollt oder jemanden kennt, für den das die absolute Traumchance ist: Meldet euch direkt beim Standesamt Ahaus, um alle Formalitäten zu klären. Das barocke Wasserschloss ist das kulturelle Herzstück unserer Stadt und bietet die perfekte Kulisse für euren großen Tag. Teilt diesen Beitrag gerne, damit die Nachricht die richtigen Paare erreicht! #Ahaus #Münsterland #SchlossAhaus #Heiraten #SpontanHeiraten
Radio.Ahaus, 23. Juni 2026, 16:03 Uhr

Neue Moorbodenschutzmanagerin beim Kreis Borken

Der Kreis Borken hat als erste Kommune in Nordrhein-Westfalen eine Moorbodenschutzmanagerin. Die Landschaftsökologin Inga Ahlborn hat diese Aufgabe in der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Anfang Mai dieses Jahres übernommen. Fachbereichsleiter Bernd Garvert informierte jetzt den Umweltausschuss des Borkener Kreistags über die neue Mitarbeiterin und die damit verbundenen Aufgaben. "Wir freuen uns sehr über kompetente Verstärkung in diesem Bereich, der einen wichtigen Stellenwert in unserer Naturschutzarbeit hat", hebt Bernd Garvert hervor. "Viele wissen das vielleicht nicht, aber der Kreis Borken ist das moorreichste Gebiet in NRW. Aus diesem Grund arbeiten wir stets in enger Kooperation mit der Landwirtschaft." Die Stelle der Moorbodenschutzmanagerin wird durch das ANK-Regionalbüro NRW beim Landesamt für Natur, Umwelt und Klima (LANUK NRW) unterstützt und im Land vernetzt. Zu den Aufgaben von Inga Ahlborn gehören nun insbesondere die Dokumentation der Moorzustände und die Entwicklung eines Moorbodenschutzkonzepts. Zudem wird sie Renaturierungsmaßnahmen vorbereiten und begleiten sowie zu moorverträglicher Bewirtschaftung beraten. Auch die Vernetzung mit anderen Moorschutzakteurinnen und -akteuren, insbesondere auch grenzüberschreitend mit den Niederlanden, ist angestrebt. "Ich freue mich auf diese neue, spannende Aufgabe", sagt Inga Ahlborn. "Moore sind einzigartige Lebensräume und komplexe ökologische Systeme, was sie für mich umso interessanter und schutzwürdiger macht. " Die Stelle der Moorbodenschutzmanagerin wird für einen Zeitraum von sieben Jahren zu 90 Prozent vom Bund im Rahmen des Aktionsprogramms Natürlicher Klimaschutz (ANK) gefördert.
23. Juni 2026, 16:00 Uhr

Wie sorgst du für den Ernstfall vor? 📝

Das Thema schiebt man im Alltag gerne mal auf. Doch ein Unfall oder eine schwere Krankheit im Umfeld zeigen schnell, wie wichtig Klarheit ist. Beim nächsten Treff 55+ erfährst du, wie du mit einer Patientenverfügung und einer Vorsorgevollmacht rechtzeitig alles richtig regelst. Referent Thomas Wieling vom SKF Ahaus – Vreden beantwortet alle wichtigen Fragen zu Formulierungen und zur sicheren Aufbewahrung. Jutta Schulte von der Freiwilligen-Agentur und Sybille Großmann von der Stadt Ahaus laden dich herzlich dazu ein. Wann: Mittwoch, 1. Juli um 9:30 Uhr Wo: Foyer der Stadthalle Ahaus, Wüllener Straße 18 Gut zu wissen: Die Veranstaltung ist komplett kostenfrei. Du musst dich nicht anmelden – komm einfach vorbei! #Ahaus #Münsterland #Vorsorge #Treff55Plus
Radio.Ahaus, 23. Juni 2026, 15:57 Uhr

Polizei sucht Zeugen nach Unfall in Ahaus

Unfall im Begegnungsverkehr - Polizei sucht Zeugen Unfallort: Ahaus, Stadtlohner Straße Unfallzeit: 22.06.2026, 13.50 Uhr Am Montagmittag gegen 13.50 Uhr befuhr ein 35-jähriger Mann aus Ahaus mit seinem Traktor die Stadtlohner Straße in Richtung Stadtlohn. Dabei berührten sich der Trecker und ein unbekanntes Fahrzeug, welches dem Ahauser entgegenkam. Abgebrochene Trümmerteile beschädigten das Fahrzeug eines 67-jährigen Mannes aus Gronau. Dieser befand sich mit seinem Smart zum Unfallzeitpunkt hinter dem Traktor. Es entstand ein Schaden von mehreren Hundert Euro. Der Fahrer des unbekannten Fahrzeugs setzte seine Fahrt fort und entfernte sich von der Unfallstelle. Hinweise zu dem Verkehrsunfall nimmt das Verkehrskommissariat Ahaus unter Tel. (02561) 9260 entgegen.
23. Juni 2026, 15:49 Uhr

**KI-gestützte Bürokratie: Effiziente Hilfe zur Pflege im Kreis Borken**

🤖 KI zieht im Kreishaus ein: Weniger Papierkram bei der „Hilfe zur Pflege“ Großer Erfolg für unsere Kreisverwaltung in Borken! 🎉 Als eine von bundesweit nur 20 Kommunen hat der Kreis an einem Pilotprojekt des Bundesdigitalministeriums teilgenommen und das mit beeindruckenden Ergebnissen. Das Ziel: Den riesigen Bergen an Papierkram bei Anträgen auf „Hilfe zur Pflege“ den Kampf ansagen. Solche Anträge umfassen schnell mal 100 Seiten plus Anhang. 📄❌ Was wurde getestet? Zusammen mit dem Berliner Start-up deepset wurde ein smarter KI-Assistent (eine sogenannte „Agentic AI“ auf Basis des Open-Source-Frameworks Haystack) eingesetzt. Das System übernimmt die zeitraubende Vorarbeit: Vollständigkeit prüfen: Fehlen noch wichtige Dokumente? Unterlagen analysieren: Finanzdaten für die Vermögensprüfung ruckzuck aufbereiten. Entscheidungen vorbereiten: Vorschläge für die Sachbearbeiter machen. Die Ergebnisse sprechen für sich: ⏱️ 20 % Zeitersparnis beim gesamten Antragsprozess (bei den reinen Bearbeitungsschritten sogar ganze 35 %!). 🔒 Sicherheit geht vor: Die Mitarbeiter:innen behalten das letzte Wort. 15 von 18 Befragten gaben an, sich im Umgang mit der KI absolut sicher zu fühlen. 💪 Entlastung: Bei stetig steigenden Fallzahlen und knappem Personal hilft die KI, den Kopf für die eigentliche Beratung frei zu bekommen. Wie geht es weiter? Nach der erfolgreichen dreimonatigen Testphase soll das System nun in den echten Dauerbetrieb gehen. Und nicht nur das: Der Kreis Borken plant schon, die schlaue Technik auch in anderen Verwaltungsbereichen einzusetzen. Weniger Bürokratie, schnellere Verfahren, so geht Digitalisierung direkt bei uns im Münsterland! 🚀
23. Juni 2026, 15:15 Uhr

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