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DER AHAUSER - das digitale Stadtportal für Ahaus

DER AHAUSER gibt es bereits seit über 25 Jahren – und wir halten euch täglich mit aktuellen Nachrichten auf dem Laufenden.

Zahlreiche Verstöße im Kreisgebiet festgestellt

Zu schnell unterwegs: Bei den jüngsten Geschwindigkeitskontrollen im Kreis Borken hat der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde erneut zahlreiche Verstöße festgestellt. An verschiedenen Messstellen im Kreisgebiet überprüften die Einsatzkräfte die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmenden. Dabei überschritten mehrere Fahrzeugführende die jeweils zulässige Höchstgeschwindigkeit zum Teil erheblich. Besonders deutlich fiel eine Geschwindigkeitsüberschreitung in Borken auf der B67 auf. Dort erfassten die Beamten einen Pkw mit 140 km/h bei erlaubten 100 km/h. Auf den Fahrzeugführer kommen entsprechende Konsequenzen zu. Bilanz der Geschwindigkeitskontrollen Insgesamt erfasste der Verkehrsdienst an 14 Messstellen im Kreisgebiet 4000 Fahrzeuge. Davon waren 365 zu schnell unterwegs. Dies entspricht einem Anteil von rund 9 Prozent. Die festgestellten Verstöße führten zu 306 Verwarnungsgeldern und 59 Ordnungswidrigkeitenverfahren. Weitere erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitungen registrierten die Einsatzkräfte an folgenden Stellen: In Rhede auf dem Dänendiek 75 km/h bei erlaubten 50 km/h. In Ahaus auf der L560 bei erlaubten 50 km/h 86km/h. Geschwindigkeit bleibt ein entscheidender Risikofaktor Überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit zählt weiterhin zu den wesentlichen Ursachen schwerer Verkehrsunfälle. Bereits geringe Überschreitungen können den Anhalteweg deutlich verlängern und im Ernstfall schwerwiegende Folgen haben. Die Polizei appelliert daher an alle Verkehrsteilnehmenden, die geltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten und ihre Fahrweise stets den Straßen-, Verkehrs- und Witterungsverhältnissen anzupassen. Der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Borken wird seine Kontrollen auch künftig fortsetzen. Ziel ist es, Geschwindigkeitsverstöße frühzeitig zu erkennen, das Unfallrisiko zu reduzieren und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen.
7. Nov. 2026, 13:30 Uhr

Der Nikolaus in Ahaus steht vor einer Herausforderung:Es fehlen Helfer für die Hausbesuche. Die Organisation gerät an ihre Grenzen.

Er atmet laut durch. Der Mann mit den schlohweißen Haaren sitzt über einem Stoß von Papieren. Den Kopf stützt er in beide Hände. „Ohjee, ohjee. Das reicht nicht“, sagt er verzweifelt. „Wie soll ich das schaffen?“ Wieder und wieder sortiert der Nikolaus die Papiere für seinen Besuch in Ahaus. In genau vier Wochen soll er hier von Haus zu Haus gehen, um die Kinder zu beschenken. Und an diesem Morgen steht fest: Er hat nicht genügend Helfer. Gerade erst haben die sich versammelt, um die Arbeit zu verteilen. Und da waren am Ende rund 20 Mappen für die Bezirke liegen geblieben. Das hatte es in den 100 Jahren Geschichte der Nikolausgesellschaft Ahaus zuvor nicht gegeben.

Auch Winfried Terwolbeck blickt mit Sorge auf die Helferzahlen. Mit ihm teilt sich der Nikolaus seit gut 16 Jahren in Ahaus ein Arbeitszimmer. Für die Organisation, die Vorbereitung des großen Empfangs am Schloss und die Hausbesuche. „Es gab immer mal Probleme, alle Bezirke zu besetzen“, sagt er. Etliche Helfer seien ja auch schon jahrzehntelang dabei: „Beim Jubiläum im vergangenen Jahr haben wir ja viele Helfer für 40-, 50- oder sogar 60-jährige Mitgliedschaft geehrt“, sagt er.Und einige der älteren hätten dann auch gesagt, dass es mal gut sei. „Die fühlten sich von den jungen Familien zu weit weg oder wollten als Großeltern mit den Enkeln selbst den Nikolaus begrüßen“, fasst er zusammen. Aber der jüngere Nachwuchs breche langsam weg. Junge Väter wollten selbst mit ihrer Familie den Nikolaustag feiern. Und ausgerechnet in diesem Jahr falle der Nikolaustag auch noch auf ein Wochenende: „Da kommen viele Familien, die gar nicht mehr in Ahaus wohnen, zu Besuch“, sagt Winfried Terwolbeck. Und damit würden dann eben auch die Großeltern, die sonst den Nikolaus unterstützen, wegfallen.Tausende Tüten werden gepacktUnd es sei ja auch nicht mit den Helfern getan, die am Nikolaustag von Tür zu Tür gehen. 

„Hinter den Kulissen sind ja viele weitere Ehrenamtliche nötig“, sagt Winfried Terwolbeck. Zum Tütenpacken, als Fahrer, zum Kassieren oder für den Fall der Fälle am Telefon und im Hintergrund. Dazu komme die Feuerwehr und die Musikkapelle. Allein in Ahaus würden pro Jahr zwischen 2500 und 3500 Tüten gepackt.

Früher sei das Nikolaus-Ehrenamt sogar in Familien weitergegeben worden: „Es gibt etliche Familien, in denen Großvater, Vater und Sohn unterwegs waren“, sagt Winfried Terwolbeck. Doch genau diese Tradition breche gerade oftmals ab. „Wir brauchen einfach neue Helfer“, sagt er. Wer für die Besuche infrage komme? „Man muss Kinder gern haben und sich Zeit für sie nehmen“, erklärt er. Denn es sei ja nicht damit getan, einfach eine Tüte an der Haustür abzugeben. „Man muss sich Zeit für die Kinder nehmen. Ihnen zuhören“, sagt Winfried Terwolbeck. Denn für die Kinder sei der Besuch des Nikolaus etwas ganz Besonderes.Nachfrage bei Martin Helfenstein. Er ist zweiter Vorsitzender der Nikolausgesellschaft in Ahaus. Und er hat in den vergangenen Tagen seit der Versammlung die Telefondrähte glühen lassen. „Wir haben alle Bezirke besetzt“, sagt er am Donnerstagmittag. Die letzten beiden habe er just am Morgen besetzen können. „Auf der allerletzten Rille“, sagt er.Dafür seien aber auch alle Reserven und Ersatzoptionen gezogen worden. „Es darf jetzt wirklich überhaupt nichts mehr passieren“, erklärt er. Wer die Nikolaus-Gesellschaft in Ahaus unterstützen will, kann sich direkt an die Nikolausgesellschaft wenden: https://nikolaus-ahaus.de/

VDE AHG, 7. Nov. 2026, 12:51 Uhr

Ahaus lädt Erwachsene zum Blockflöten-Mitspielen ein

Städtische Musikschule Ahaus lädt Erwachsene zum Blockflöte-Mitspielen ein Die Musikschule der Stadt Ahaus lädt Erwachsene ab kommenden Donnerstag (12. November) ein, als „Projektgast" im Blockflötenspielkreis „Flötissimo" mitzuspielen. Insgesamt gibt es vier Termine jeweils donnerstags von 19:30 bis 20:15 Uhr in der Tonhalle der Musikschule. Gemeinsam mit den Mitgliedern von „Flötissimo" spielen die Gäste adventliche und weihnachtliche Musik im vollen Klang von Sopran-, Alt-, Tenor- und Bassblockflöte. Das Angebot richtet sich an alle, die ihre Blockflöte lange nicht gespielt haben und herausfinden möchten, ob ihnen das Musizieren in der Gruppe wieder Spaß macht. Interessierte bringen einfach ihre eigene Blockflöte mit. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenfrei. „Viele haben noch eine Blockflöte zu Hause und fragen sich, ob sie überhaupt noch spielen können. Genau dafür ist das Projekt gedacht: einfach vorbeikommen, mitspielen und erleben, wie schön der Klang im Zusammenspiel ist", sagt Musikschulleiter Josef Gebker. „Gerade in der Adventszeit macht gemeinsames Musizieren besonders viel Freude." Weitere Informationen zum Angebot der Musikschule gibt es unter stadt-ahaus.de/musikschule. Foto: Canva
7. Nov. 2026, 12:09 Uhr

Selbstwert schützt vor Sucht

„Rauschgeflüster – Sucht verstehen, erkennen & vorbeugen“: Neue Folge zum Podcast-Jubiläum: „Selbstwert statt Selbstoptimierung – Warum ein starker Selbstwert vor Sucht schützen kann“ Kreis Borken. Zwischen Selbstbewusstsein, Selbstzweifeln und dem ständigen Gefühl, noch besser werden zu müssen: Besonders in der Pubertät verändert sich das eigene Selbstbild grundlegend. Leistungsvergleiche, soziale Medien und aktuelle Trends können dabei zusätzlichen Druck erzeugen. Doch wann wird Selbstoptimierung zur Belastung? Und welchen Einfluss hat ein geringer Selbstwert auf die Entstehung von Suchterkrankungen? Mit diesen Fragen beschäftigen sich Nina Berger und Lea Tegenkamp in der 13. Folge des Podcasts „Rauschgeflüster“ der Fachstelle für Suchtvorbeugung des Kreises Borken. Unter dem Titel „Selbstwert statt Selbstoptimierung – Warum ein starker Selbstwert vor Sucht schützen kann“ sprechen die Expertinnen über die Bedeutung eines gesunden Selbstwerts und dessen Unterscheidung von bloßem Selbstbewusstsein. Sie beleuchten die Rolle von Schule, Leistungsdruck sowie sozialen Medien und werfen einen Blick auf aktuelle Trends wie #looksmaxxing. Zudem geben sie alltagsnahe Anregungen, wie Eltern und Erziehende Kinder und Jugendliche in ihrem Selbstwert stärken können – denn ein gesunder Selbstwert hilft, mit Belastungen umzugehen, und senkt das Suchtrisiko. Die neue Folge markiert zugleich das einjährige Bestehen des Podcasts. Die Moderatorinnen blicken auf zwölf Folgen zurück – von Vapes und Lachgas bis hin zu Glücksspiel und Gaming. Neue Episoden erscheinen weiterhin jeden ersten Mittwoch im Monat. „Rauschgeflüster“ richtet sich vorrangig an Eltern und Erziehende. Das Team vermittelt Fachwissen, Praxiserfahrungen und Impulse zu stoffgebundenen Suchtmitteln wie auch zu Verhaltenssüchten (z. B. exzessive Mediennutzung), um Erziehende für eine frühzeitige Prävention zu stärken. Die Folge ist auf allen gängigen Plattformen (Spotify, Apple Podcasts) sowie unter www.kreis-borken.de/suchtvorbeugung abrufbar.
7. Nov. 2026, 11:00 Uhr

KI-Connector macht Reststoffe zu Rohstoffen

Aus Reststoff wird Rohstoff: Neues KI-Tool vernetzt Unternehmen in Ahaus und der Region! Wie lassen sich Materialien länger nutzen, Ressourcen einsparen und neue regionale Partnerschaften aufbauen? Das Verbundprojekt „Kreislaufwirtschaftsregion Münsterland“ liefert die passenden Antworten – und startet ab sofort mit einem neuen KI-gestützten Wertstoff-Connector! Was bietet das neue Online-Portal? Materialien clever teilen & weitergeben: Betriebe können Angebote, Bedarfe, Nebenprodukte oder spezielle Dienstleistungen eintragen, die sonst auf keiner klassischen Unternehmenswebsite zu finden sind. Smartes Matching: Der KI-gestützte Wertstoff-Connector bringt Betriebe zusammen, deren Reststoffe für andere als wertvoller Rohstoff dienen können. Wissen für alle: Auch Bürgerinnen und Bürger finden auf der Plattform Tipps zum Reparieren, Wiederverwenden, Teilen und Leihen sowie anschauliche Erklärvideos und Podcasts. „Was für ein Unternehmen ein Reststoff ist, kann für einen anderen Betrieb ein wertvoller Rohstoff sein. Der Wertstoff-Connector hilft dabei, solche bislang wenig sichtbaren Möglichkeiten zu entdecken.“ – Sebastian Schürmann, Projektleiter Jetzt mitmachen & Netzwerk stärken! Egal ob Handwerk, Industrie oder Dienstleistungsbetrieb in Ahaus und Umgebung: Je mehr Unternehmen sich beteiligen, desto größer wird der Nutzen für die gesamte regionale Wertschöpfung. Das Angebot wird vom Münsterland e.V. gemeinsam mit der FH Münster, der HWK Münster und der IHK Nord Westfalen umgesetzt und über Regio.NRW (EU & Land NRW) gefördert. 👉 Kostenlos Profil anlegen & Potenziale entdecken: 🌐 www.kreislaufwirtschaft-muensterland.com
7. Nov. 2026, 10:06 Uhr

Workshopreihe stärkt regionale Vermarktung

🌾 Vom Hof bis zum Laden: Regionalen Lebensmitteln Rückenwind geben! 🚜🧀 🍎Wie kommen regional erzeugte Produkte aus Ahaus und Umgebung einfacher und wirtschaftlicher vom Hof in den Supermarkt, die Gastronomie oder Kantine?Genau darum geht es in der neuen, kostenlosen Workshopreihe „Vom Hof bis zum Laden“, gestartet von sieben LEADER-Förderregionen im Münsterland (darunter auch die Kulturlandschaft Westmünsterland). Gesucht werden Praktiker:innen aus der Region, die mitgestalten wollen!Wer ist angesprochen? Beteiligte aus Landwirtschaft, Direktvermarktung, Lebensmittelhandwerk/-verarbeitung, Gastronomie, Handel, Logistik sowie regionale Netzwerke. Kostenlose Termine (jeweils 18 Uhr): 🗓️ Mi., 18. November 2026: Alter Hof Schoppmann (Nottuln-Darup) 🗓️ Do., 03. Dezember 2026: Kulturinsel Bispinghof (Nordwalde) 🗓️ Do., 28. Januar 2027: Café Hof Lohmann (Warendorf) (Die Inhalte sind an allen Terminen identisch.) 👉 Anmeldung & Infos:Eine Anmeldung ist online unter www.projaegt.de/regionale-vermarktung erforderlich. 📞 Fragen?Das Team der projaegt gmbh in Ahaus steht unter 02561 917169-5 (Michael Führs) oder -6 (Meike Kamping) zur Verfügung.
7. Nov. 2026, 10:01 Uhr

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