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„Die fetten Jahre sind vorbei“: Zwischen Idealismus und Wirklichkeit
Wie weit darf Protest gehen – und was bleibt von politischen Überzeugungen, wenn sie auf die Wirklichkeit treffen? „Die fetten Jahre sind vorbei“ ist am Dienstag, 3. November 2026, um 20 Uhr in der Stadthalle im Kulturquadrat zu sehen. Das Stück handelt von gesellschaftlicher Ungleichheit, moralischen Dilemmata und den Grenzen des Idealismus. In einer der Rollen steht der aus zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen bekannte Schauspieler Markus Majowski auf der Bühne.
Jan, Peter und Jule verstehen ihre Einbrüche in die Villen wohlhabender Bürger*innen als politischen Protest. Sie wollen nicht vom Reichtum profitieren, sondern gesellschaftliche Verhältnisse infrage stellen. Als sie bei einem Einbruch überrascht werden, entführen sie den Millionär Hardenberg auf eine abgelegene Almhütte. Dort erfahren sie, dass auch er einst ein junger Idealist war.
Es beginnt eine Auseinandersetzung über Kapitalismus, Gerechtigkeit und persönliche Verantwortung. Ist Hardenbergs Verständnis ehrlich gemeint oder taktisches Kalkül? Und rechtfertigen gute Absichten, moralische Grenzen zu überschreiten?
Der Film von Hans Weingartner, für die Bühne eingerichtet von Gunnar Dreßler, stellt Fragen, die über die konkrete Handlung hinausweisen: Wie weit darf man für seine Überzeugungen gehen? Und was geschieht, wenn Überzeugungen mit den eigenen Widersprüchen konfrontiert werden?
Die Produktion der Hamburger Kammerspiele verbindet gesellschaftskritische Fragen mit einer spannungsvollen Geschichte, die das Publikum dazu einlädt, eigene Überzeugungen und moralische Grenzen zu hinterfragen.
Eine Veranstaltung der Stadt Ahaus. Tickets ab 19,- € (Erm. verfügbar) erhältlich unter www.reservix.de, bei Ahaus Marketing & Touristik sowie an der Abendkasse vor Ort. Es gilt ab 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn das Angebot „KulTi Ahaus“.
www.ahaus.de/kultur