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Die Langsamkeit der 70er in Alstätte: Autor erinnert sich an Kindheit

Alstätte. Für die Recherche zum Krimi „Düsterholz 1976“ griff Mani Beckmann alias Tom Finnekzu alten Fotos. Das half ihm, das Alstätte seiner Kindheit zu erinnern.

In seinem Kriminalroman „Düsterholz 1976“ geht Mani Beckmann alias Tom Finnek 50 Jahre zurück und in den fiktiven Ort Düsterholz, der große Ähnlichkeit mit Alstätte hat. FOTO privatSoll ich das Münsterland verlassen oder die Gegenwart?“ fragte sich Mani Beckmann alias Tom Finnek, als er seine achtbändige Krimireihe um die Kommissare Tenbrink und Bertram beendete und etwas Neues anstand. Der 1965 in Alstätte geborene Beckmann entschied sich für das Münsterland vor 50 Jahren, „auch wegen der anderen Art von Polizeiarbeit, ohne Internet, Handy-Ortung, DNA-Abgleich. Eher Beobachten, Befragen, Schlüsse ziehen.“ Seine neue Krimireihe startet mit „Düsterholz 1976“. Das Buch erscheint am 20. Mai.Es ist das Jahr 1976, der „Jahrhundertsommer“. Im Dorf Düsterholz, das stark an Alstätte erinnert, brennt die Sonne über dem Venn und ein Unwetter droht. An den Ufern des Baches Beek baut man gerade die Schützenzelte auf, und Dorfpolizist Anton Hellmann muss zwischen Pastor und Schützen schlichten. Langsam und wie Beckmann sagt, „fast wie früher Sherlock Holmes“, ermittelt Hellmann dann zum Mord an einer zunächst unbekannten Frau. Er gibt dabei nicht viel auf die Kriminalpolizisten aus der Kreisstadt Vennewick. „Alles spielt sich in der Nachbarschaft ab. Alles andere ist wie eine ferne, fremde Welt“, beschreibt Beckmann das Gefühl.

Viele orange-braune Fotos gesichtet

„Das war wochenlang an die 30 Grad“, erinnert sich der Wahlberliner, damals zehn Jahre alt, „ich fand das super. Ich war die ganze Zeit im Schwimmbad.“ Für den Sprung in die 70er habe er ganz viele der etwas orange-braunen Fotos angesehen und sagt: „Mit ihnen kommt der Flashback, die Gerüche, die Kleidung. Ich hatte das alles gespeichert und musste es nur noch abrufen.“ Zum Beispiel, wie viel wichtiger damals die Kirche und das Schützenfest waren.

Auch die Grenze spielte noch eine größere Rolle: Die Bewohner des Zollgrenzbezirks durften weniger Kaffee oder Tabak in den Niederlanden kaufen als Familien aus dem Ruhrgebiet, die dann extra mit der ganzen Familie auf den holländischen Markt gingen. Natürlich habe er auch Zeitungen aus der Zeit gelesen und Filme geschaut, um mehr über die Terroristen der RAF zu erfahren, die im Buch auch eine Rolle spielen.Christa, eine nahe Verwandte des Dorfpolizisten Hellmann, ist die zweite Hauptperson. Nach einem abgebrochenen Soziologie-Studium in Berlin kam sie nach Düsterholz zurück. In Berlin erlebte sie den Trubel der Studentenrevolte und ein bisschen die RAF. In Düsterholz arbeitet sie nun in einer Fahrradwerkstatt. 

Christa sucht im Buch ihren Vater und ihre Identität, auf eine ganz praktische Art. Bald stellt sie fest, dass sie die Tote aus ihren Berliner Kreisen kennt, und forscht auch dazu. „Christa ist eine Düsterholzerin wider Willen. Berlin war für sie eine Sackgasse“, sagt Beckmann. Die beiden Figuren möchte er durch weitere Krimis in den Folgejahren führen. Und die Leser wissen schon manches, was dann passieren wird. (MLZ 19.05.26)

VDE AHG, 19. Mai 2026, 08:07 Uhr

**Deutsch-Französischer Austausch stärkt Städtepartnerschaft in Ahaus**

🤝🎉 𝗕𝗼𝗻𝗷𝗼𝘂𝗿 𝗔𝗵𝗮𝘂𝘀 – 𝗔𝘂𝘀𝘁𝗮𝘂𝘀𝗰𝗵 𝘂̈𝗯𝗲𝗿 𝗣𝗼𝗹𝗶𝘁𝗶𝗸, 𝗭𝘂𝗸𝘂𝗻𝗳𝘁 𝘂𝗻𝗱 𝟱𝟬 𝗝𝗮𝗵𝗿𝗲 𝗦𝘁𝗮̈𝗱𝘁𝗲𝗽𝗮𝗿𝘁𝗻𝗲𝗿𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁 Im Ahauser Rathaus durfte Bürgermeisterin Karola Voß eine besondere deutsch-französische Gruppe begrüßen: 20 Schüler*innen des Collège La Salle Saint-Joseph aus Argentré-du-Plessis und 23 Schüler*innen der Canisiusschule Ahaus. Im Mittelpunkt des Besuchs standen spannende Fragen rund um Politik und Stadtentwicklung: Welche Projekte prägen die Zukunft von Ahaus? Wie funktioniert Kommunalpolitik? Und welche Aufgaben haben Bürgermeisterin und Rat eigentlich genau? Ein besonderer Moment war der Blick auf die 50-jährige Städtepartnerschaft zwischen Ahaus-Wüllen und Argentré-du-Plessis. Die Begegnung zeigte einmal mehr, wie lebendig diese Verbindung durch persönliche Kontakte und Austausch bleibt. Zum Abschluss wurde es persönlich: Die Jugendlichen sprachen über ihre Zukunftspläne – auf Deutsch und Französisch – und erhielten von der Bürgermeisterin ermutigende Worte für ihren weiteren Weg. 💛 Ein Austausch, der zeigt: Europa lebt von Begegnung. ℹ️ Hier geht es zur ganzen Meldung: www.stadt-ahaus.de/presseservice
Radio.Ahaus, 18. Mai 2026, 17:18 Uhr

Seitenscheibe vom Sprinter eingeschlagen

Tatort: Ahaus, Rottweg Tatzeit: zwischen 13.05.2025, 16.00 Uhr und 18.05.2026, 07.00 Uhr Die Seitenscheibe eines Mercedes Sprinters eingeschlagen hat ein bislang unbekannter Täter in Ahaus. Das Fahrzeug parkte zwischen Mittwoch und Montag auf einem Firmengelände am Rottweg. Die Polizei bittet um Hinweise an das Kriminalkommissariat in Ahaus: Tel. (02561) 9260.
18. Mai 2026, 17:06 Uhr

**Veranstaltungsreihe zur Aufklärung über Endometriose in Ahaus, Vreden und Stadtlohn**

Endometriose betrifft viele Frauen und bleibt doch oft lange unerkannt. 💛 Die VHS und die Gleichstellungsbeauftragten aus Ahaus, Stadtlohn und Vreden starten eine neue Veranstaltungsreihe mit Infos, Austausch und Unterstützung für Betroffene, Angehörige und Interessierte. 📅 10.06. Ahaus: „Endometriose verstehen und behandeln“ 📅 18.06. Vreden: „Wenn der Schmerz zum Thema wird“ 📅 24.06. Stadtlohn: „Gemeinsam aktiv werden“ 🕖 jeweils 19 Uhr | kostenfrei (Anmeldung erforderlich) 👉 Infos & Anmeldung: www.vhs-aktuellesforum.de
18. Mai 2026, 16:13 Uhr

„friedensbewegt“

Ökumenischer Gottesdienst am Pfingstmontag Die evangelische Christus-Kirchengemeinde sowie die drei katholischen Pfarreien in Ahaus laden zum ökumenischen Gottesdienst ein, und zwar am Pfingstmontag, dem 25. Mai, um 11.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt in Ahaus. Der Ökumenekreis hat das Thema „friedensbewegt“ vorbereitet. In einer Welt, die vom Wilden Westen bis zum Nahen Osten von Narzissten und Kleptokraten regiert wird, hat es der Friede immer schwerer. Wirtschaftliche und ideologische Macht, verbunden mit starkem Ego und Ellenbogen, geht buchstäblich über Leichen. Freiheit und Demokratie geraten ins Wanken. Europa zerfällt, während Großmächte die Welt unter sich aufteilen. Was können wir ausrichten? Ist die Liebe machtlos geworden? War sie es vielleicht schon immer? Der Gottesdienst beginnt in St. Marien und wird nach dem Friedensgruß zu einer Friedens-Demo in Richtung Christuskirche. Dort werden die Teilnehmenden gesegnet und gesendet und mit einer schönen Agapefeier gestärkt. Der Chor „Once again“ wird singen, Pfarrer Olaf Goos wird die Predigt halten.
18. Mai 2026, 15:04 Uhr
Unsere Angebote für ein schönes Pfingstfest!
Alfert, 18. Mai 2026, 11:20 Uhr

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