**Fürsorge vs. Selbstschutz: Einladung zur Veranstaltung "redSEELig"**
Balance zwischen Unterstützung und Abgrenzung: Veranstaltung der Reihe "redSEELig"
Wie gelingt die Balance zwischen Fürsorge und Selbstschutz? Mit dieser zentralen Frage beschäftigt sich die Veranstaltungsreihe "redSEELig" am Donnerstag, 15. Oktober 2026, von 18 bis 20 Uhr im FARB (Markt 15, 46325 Borken).
Der Sozialpsychiatrische Dienst und der Sozialpsychiatrische Verbund des Kreises Borken laden Angehörige, Betroffene sowie Fachkräfte aus dem psychosozialen Bereich herzlich zum offenen Gespräch und Erfahrungsaustausch ein. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.
Die Herausforderung im Alltag
Ob in der Familie, im Freundeskreis oder im Job: Für andere da zu sein und gleichzeitig auf die eigenen Bedürfnisse zu achten, fällt oft schwer. Abgrenzung bedeutet dabei, die eigenen Gefühle und Werte von den Erwartungen anderer zu unterscheiden.
Nach Angaben von Ulrike Wendholt vom Sozialpsychiatrischen Dienst sollten Helfer ihre eigenen Ressourcen realistisch einschätzen. Ziel sei es nicht, alle Probleme anderer zu lösen, sondern Betroffene zu ermutigen, eigenständig Lösungswege zu finden. Psychiatriekoordinatorin Jelena Borgers ergänzt: Wichtig ist, die Ressourcen des Gegenübers zu fördern, statt Menschen zu entmündigen und ihnen die Verantwortung abzunehmen.
Tipps für eine gesunde Balance
Eigenverantwortung stärken: Menschen zur Selbsthilfe ermutigen und Entscheidungen selbst treffen lassen.
Ressourcen im Blick behalten: Die eigenen Grenzen akzeptieren und nicht überfordern.
Alltag bewusst gestalten: Feste Auszeiten, Hobbys und persönliche Interessen schaffen Abstand und spenden neue Kraft.
Weitere Informationen
Websites: www.kreis-borken.de/spd und www.kreis-borken.de/spv
Kontakt & Fragen: Lukas Schröer (Tel. 02861/681-6025) und Ulrike Wendholt (Tel. 02861/681-6012).