Windkraft trifft Mobilfunk: Schluss mit Funklöchern im Münsterland!
💨📱 Windkraft kann mehr: Mobilfunk-Antennen gegen Funklöcher auf dem Land!
Ein echtes Win-Win-Projekt für das Münsterland? Gestern war „Tag des Windes“ und der Landesverband Erneuerbare Energien NRW (LEE NRW) hat eine Idee im Gepäck, die auch für uns im Raum Ahaus und Umgebung absolut Sinn macht.
Das Problem kennen wir alle: Du fährst durch die Bauerschaften rund um Ahaus, Alstätte oder Graes – und plötzlich bricht das Telefonat ab. „Graue Flecken“ (Orte, an denen nicht alle Netze Empfang haben) machen immer noch über 10 % der Landesfläche aus.
Die geniale Lösung: Warum neue, teure Funkmasten bauen, wenn die perfekte Infrastruktur schon da ist? Windkraftanlagen sind ohnehin hoch und stehen genau dort, wo der Empfang oft hakt: im ländlichen Raum!
🛠️ Wie funktioniert das?
Einfache Montage: In etwa 50 Metern Höhe werden zwei Spannringe am Turm des Windrads angebracht. Daran kommen die LTE- oder 5G-Antennen.
Minimaler Eingriff: Die Statik wird kaum belastet, der Betreiber gibt grünes Licht und das System steht innerhalb weniger Tage.
Der Praxis-Test läuft: Der Vorreiter WestfalenWIND aus Paderborn macht es bereits erfolgreich vor.
💡 Warum das eine super Sache für die Region ist:
Besserer Empfang: Schnelles Internet und stabiles Netz auf dem Land – ohne jahrelange Bürokratie für neue Masten.
Klimaschutz + Digitalisierung: Zwei Fliegen mit einer Klappe.
Mehr Akzeptanz vor Ort: Wenn das Windrad in der Nachbarschaft dafür sorgt, dass das YouTube-Video nicht mehr ruckelt oder das Homeoffice im Grünen funktioniert, steigt auch die Freude über die Energiewende. Zudem spült es zusätzliche Einnahmen für die Betreiber ein.
Eine Studie zeigt sogar: Wenn wir Windräder und Strommasten konsequent nutzen, könnten alle Funklöcher bald Geschichte sein.
👇 Was meint ihr? Habt ihr rund um Ahaus auch noch Ecken, in denen gar nichts geht? Wären Mobilfunk-Antennen an unseren heimischen Windrädern die Lösung? Schreibt es uns in die Kommentare!