Rummelig: Von Rummel zu Alltagschaos
Heute schauen wir uns das Wort "rummelig" genauer an
Ob der vollgestopfte Dachboden oder das unaufgeräumte Kinderzimmer, wenn es bei uns in Ahaus mal wieder so richtig unordentlich oder trubelig zugeht, nennen wir es gern rummelig. Doch woher nimmt das Wort eigentlich seine Bedeutung?
Die Wurzeln liegen im alten Verb rummeln, was so viel wie „poltern“ oder „Lärm machen“ bedeutete. Daraus entwickelte sich der Begriff für den bunten Jahrmarkts-„Rummel“ mit all seinem Getöse, der Musik und den Menschenmassen. Was also früher das laute, unübersichtliche Treiben auf den Märkten beschrieb, steht heute in unserer Alltagssprache ganz gemütlich für jedes kleine und große Durcheinander.
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