DER AHAUSER - das digitale Stadtportal für Ahaus

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Neue Rubrik: „Weißt du das?“ auf DER AHAUSER
„Jedem das Seine!“ ist eine Redewendung, die viele von uns im Alltag verwenden, wenn wir sagen wollen: Jede*r soll das bekommen, was zu ihr oder ihm passt, den eigenen Geschmack, die eigene Meinung, den eigenen Lebensweg.
Problematisch wird es allerdings, weil dieser Satz ab 1938 zynisch in das Tor des KZ Buchenwald geschmiedet wurde und für die Häftlinge zur Todesformel und Rechtfertigung ihrer Ausgrenzung und Vernichtung wurde. Ursprünglich stammt die Wendung aus der antiken Gerechtigkeitsformel „suum cuique“ („jedem das Seine“), die in Philosophie, Recht und sogar preußischer Symbolik für Recht und Gerechtigkeit stand, bis die Nationalsozialisten sie pervertiert haben.
Nach 1945 tauchte „Jedem das Seine“ lange wieder unreflektiert in Büchern, Theaterstücken und Werbung auf, erst seit den 1990er‑Jahren gibt es Proteste gegen solche Nutzungen, weil sie die Opfer verletzen und die Aufarbeitung der NS‑Vergangenheit unterlaufen. Fachleute empfehlen heute einen sensiblen Umgang: Die lateinische Form „suum cuique“ in historischen oder juristischen Kontexten gilt als unbedenklich, während die deutsche Redewendung ohne Bezug auf Buchenwald – etwa in Werbung oder flapsigen Sprüchen – als problematisch angesehen wird.
Für unseren Sprachgebrauch im Alltag heißt das: Wir können bewusst auf alternative Formulierungen ausweichen („Jede nach ihrem Geschmack“, „Jede soll bekommen, was sie braucht“) und die Geschichte hinter „Jedem das Seine“ kennen – als Teil unserer gelebten Erinnerungskultur.
28. Feb. 2026, 09:15 Uhr
🌿 Achten Sie auf die Schonzeit für Hecken und Bäume! 🌿
🌳 Schonzeit für Hecken und Bäume startet bald! 🌳
Mit dem Frühling beginnt die Brutzeit vieler heimischer Vogelarten, Hecken, Gebüsche und Gehölze sind dann ihre wichtigsten Brut-, Nahrungs- und Nistplätze. Ab dem 1. März, also morgen, bis zum 30. September verbietet das Bundesnaturschutzgesetz (§ 39 BNatSchG) das Abschneiden, Auf-den-Stock-Setzen oder Entfernen solcher Gehölze.
Zulässige Ausnahmen
Schonende Form- und Pflegeschnitte zur Zuwachsbegrenzung oder Gesunderhaltung von Bäumen bleiben erlaubt.
Tipp der Unteren Naturschutzbehörde Kreis Borken: Prüfen Sie vorab auf Nester!
Noch bis heute können Sie Schnitte vornehmen.
28. Feb. 2026, 08:16 Uhr
**SGB-II-Arbeitslosigkeit im Kreis Borken sinkt auf neuem Tiefstand**
📉 Zahl der SGB-II-Arbeitslosen im Kreis Borken deutlich gesunken
Gute Nachrichten vom Arbeitsmarkt im Kreis Borken: Die Zahl der SGB-II-Arbeitslosen ist im Februar 2026 deutlich zurückgegangen.
🔹 Aktuell sind 5.855 Personen im Kreisgebiet arbeitslos gemeldet – das sind 113 weniger als im Januar.
🔹 Im Vorjahresvergleich fällt der Rückgang sogar noch deutlicher aus: minus 993 Personen.
🔹 Die Arbeitslosenquote unter den Grundsicherungsempfänger:innen liegt weiterhin bei 2,6 % (Januar: 2,6 %, Februar 2025: 3,0 %).
Auch die Zahl der Bedarfsgemeinschaften und der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten ist gesunken. Insgesamt lebten im Februar 15.400 Menschen im Kreis Borken von Grundsicherung – 117 weniger als im Vormonat.
Landrat Dr. Kai Zwicker zeigt sich zufrieden:
„Nach dem saisonbedingten Anstieg zu Jahresbeginn stabilisiert sich die Zahl der Arbeitslosen weiter.“
🗺️ Die detaillierten Zahlen für die Städte und Gemeinden im Kreisgebiet gibt’s in der Grafik des Jobcenters.
27. Feb. 2026, 17:23 Uhr
Vollsperrung in Ahaus: Wallstraße/Markt vom 9. bis 10. März wegen Kranarbeiten
Bereich Wallstraße/Markt vom 9. bis 10. März wegen Kranarbeiten voll gesperrt
Vom 9. bis zum 10. März muss der Bereich Wallstraße/Markt in Ahaus voll gesperrt werden (siehe Grafik). Grund ist die Aufstellung eines Autokrans und von Großraum- und Schwerverkehrsfahrzeugen. Die Sperrung beginnt am 9. März (ein Montag) um 13 Uhr und dauert voraussichtlich bis Dienstag um 14 Uhr an. Während dieses Zeitraums können Fußgänger den Bereich weiterhin passieren.
Damit die Arbeiten reibungslos ablaufen können, gilt in den betroffenen Abschnitten ein absolutes Halteverbot. Anwohnerinnen und Anwohner sowie Geschäftsleute werden gebeten, ihre Mülltonnen für anstehende Abfuhrtermine außerhalb der Sperrung an eine befahrbare Straße zu bringen. Nur so kann der Entsorgungsbetrieb die Behälter wie gewohnt leeren.
27. Feb. 2026, 16:45 Uhr
Polizei greift durch: Tempoübertretungen im Kreis Borken bestraft
Polizei bekämpft Hauptunfallursache "Überhöhte Geschwindigkeit"
158 km/h statt der maximal erlaubten 100 km/h: So schnell raste in der vergangenen Woche ein Auto über die B473 in Bocholt. Auf den "Temposünder" kommen nun erhebliche Konsequenzen zu, denn das Team des Verkehrsdienstes der Kreispolizeibehörde Borken hatte vor Ort eine Messstelle eingerichtet.
Nicht nur da: In den zurückliegenden Tagen erfassten die Mitarbeiter an 21 Stellen im Kreis Borken das Tempo von insgesamt 8353 Fahrzeugen. Rund 9 Prozent davon überschritten die erlaubte Höchstgeschwindigkeit. Das schlägt sich nieder in 144 Ordnungswidrigkeitsverfahren, 578 Verwarngeldern und 5 Fahrverboten. Zu besonders gravierenden Überschreitungen kam es neben dem genannten Fall an folgenden Stellen: Südkreis - innerorts mit 89 bei maximal erlaubten 50 km/h auf der Dunkerstraße in Borken-Burlo. Nordkreis - außerorts mit 106 bei maximal erlaubten 70 km/h auf der B70 in Vreden. Innerorts mit 88 bei maximal erlaubten
50 km/h in Ahaus auf der Parallelstraße.
Überhöhte Geschwindigkeit und Raserei zählen nach wie vor auch im Kreis Borken zu den Hauptunfallursachen und führen immer wieder - auch bei unbeteiligten Verkehrsteilnehmern - zu schweren Unfallfolgen. Zur Bekämpfung und Verhinderung dieser Unfälle setzt der Verkehrsdienst seine Messungen auch in der nächsten Woche fort.
Foto: Canva
27. Feb. 2026, 16:23 Uhr
Ahauser Lesebühne
Kurz bevor die Leipziger Buchmesse ihre Türen öffnet, heißt es in Ahaus: Vorhang auf für die Lesebühne an der VHS. Die Initiative ergriffen haben die in Ahaus lebenden Autorinnen Annette Oppenlander und Nadia Voß. Sie haben sechs weitere Autor/innen eingeladen, die mit Kostproben ihrer Texte auf die Bühne gehen: Am Sonntag, 15. März, 15 Uhr in der Tonhalle im Kulturquadrat. Neben den beiden Initiatorinnen lesen Georg Beining, Hans-Bernd Bunte, Klaus Doehring, Stefan Lamboury, Lexa Stein und Rembert Stolzenfeld.
Die Zuhörenden können sich auf unterschiedliche Themen und Schreibstile freuen: historischer Roman, Krimi, Jugendbuch, Liebesroman und High Fantasy. Jede/r Autor/in liest zehn Minuten, für Zwischenspiele sorgt Lucie Stepanova mit dem Violoncello. Annette Oppenlander und Nadia Voß moderieren gemeinsam mit VHS-Direktor Nikolaus Schneider. Der Eintritt ist frei. Bücher der Autor/innen können erworben werden. Anmeldung bei der VHS erwünscht: 02561 95370; vhs-aktuellesforum.de
27. Feb. 2026, 15:16 Uhr







