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DER AHAUSER - das digitale Stadtportal für Ahaus

DER AHAUSER gibt es bereits seit über 25 Jahren – und wir halten euch täglich mit aktuellen Nachrichten auf dem Laufenden.

Drei neue Schiedspersonen für Ahaus bestellt

Die Stadt Ahaus hat für die kommenden fünf Jahre drei neue Schiedspersonen bestellt: Bärbel Fleer übernimmt das Amt für die Kernstadt und ist damit die erste Schiedsfrau in Ahaus. Christian Grimstein (Bewährungshelfer) ist für die Ortsteile zuständig, und Paul-Peter Groten (ehem. Personalberater) fungiert als allgemeiner Stellvertreter. Aufgrund der hohen Bewerbungszahl wurden drei Personen berufen, um eine optimale Abdeckung der Streitfälle zu gewährleisten. Am Montag (2.11.) stellten sich die drei bei Bürgermeisterin Karola Voß vor. Gleichzeitig wurde Cornelius Bertels nach zehnjährigem Engagement als Schiedsmann verabschiedet. Die Stadt bedankte sich bei ihm für seinen langjährigen Einsatz zur außergerichtlichen Konfliktlösung sowie bei allen Bewerber*innen für das große ehrenamtliche Interesse.
8. Nov. 2026, 10:24 Uhr

Ein seltsames Kreuz

Vorgestern entdeckte ich am Friedhof der St.-Josef-Kirche in Lingen-Laxten ein ungewöhnliches Holzkreuz, an dem ich schon oft achtlos vorbeiging: Neben dem sterbenden Jesus sind die Porträts von Adolf Hitler und Josef Stalin eingeschnitzt. 😳 Dann hab ich nach einer Erklärung gesucht und sie in der Zeitung gefunden: Die beiden Diktatoren stehen symbolisch für die "Schächer", die mit Jesus gekreuzigt wurden. Sie erinnern daran, wie sehr Menschen aus der Gemeinde unter Nationalsozialismus und kommunistischer Verfolgung gelitten haben. 🕯️ Das Kreuz wurde 1979 vom Künstler Jürgen Subeck gestaltet und hing zunächst über dem Altar. Später zog es wegen Renovierungen an seinen heutigen Platz an der Rückseite der Kirche beim Friedhof. ⛪ Auch andere Details erzählen Geschichten: Eingearbeitete Steine stammen von einer Pilgerfahrt ins Heilige Land. Zwei Frauengestalten stehen für die Kirche in Verfolgung und in Freiheit. 🕊️ Trotz der brisanten Motive gab es laut der Gemeinde bisher keine Beschädigungen oder negative Reaktionen. Entscheidend sei die transparente Erklärung des historischen Hintergrunds. 🤍 Gerade, weil Religion in meinen Trauerfeiern keine große Rolle spielt, fand ich die Geschichte dieses Kunstwerks interessant. Und es hat ganz viel Bezug zur heutigen Zeit, wie ich finde. (Fotos von mir) #Lingen #LingenLaxten #StJosefKirche #Emsland #Niedersachsen Geschichte Erinnerungskultur Kunst Kirche Kreuz Historie Regionalgeschichte Denkmal Glaube Erinnerung
Frank Beckert, 8. Nov. 2026, 10:09 Uhr

Öffentliche Gerichtsverhandlungen am Amtsgericht Ahaus in dieser Woche

⚖️ Termine am Amtsgericht Ahaus: Öffentliche Verhandlungen in dieser Woche Auch in dieser Woche finden am Amtsgericht Ahaus wieder öffentliche Gerichtsverhandlungen statt. Die Termine bieten Bürger:innen die Möglichkeit, Gerichtsverfahren hautnah vor Ort mitzuerleben. Verhandlungstage im Überblick: 🗓️ Montag, 09. November (ab 09:30 Uhr) 🗓️ Dienstag, 10. November (ab 09:00 Uhr) 🗓️ Freitag, 13. November (ab 09:30 Uhr) Verhandelt werden unterschiedliche Straf- und Verkehrsdelikte aus Ahaus sowie den benachbarten Orten der Region. 📍 Ort: Amtsgericht Ahaus (Köstergässchen 5, 48683 Ahaus) 💡 Hinweis: Die Sitzungen sind grundsätzlich öffentlich. Der Zutritt erfolgt im Rahmen der verfügbaren Sitzplätze im jeweiligen Gerichtssaal.
7. Nov. 2026, 16:18 Uhr

Kostenloser Online-Vortrag zur energetischen Sanierung von Eigenheimen

🏡 Energetisch sanieren – vom Keller bis zum Dach! 🛠️⚡️ Steigende Energiepreise und Klimaschutz beschäftigen aktuell viele Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer in unserer Region: Wie mache ich mein Eigenheim fit für die Zukunft? Welcher Schritt lohnt sich zuerst und welche Fördermittel gibt es? ❓ Antworten und Orientierung gibt es beim kostenlosen Online-Vortrag der Verbraucherzentrale NRW und des Klimakreises Borken: 📅 Wann: Mittwoch, 11. November 2026 ⏰ Uhrzeit: 18:00 Uhr 👤 Referent: Dr. Reinhard Loch (Energieberater) 📍 Wo: Online – bequem von zu Hause aus! Das erwartet euch: 🔹 Überblick über sinnvolle Sanierungsmaßnahmen, Materialien & Systeme 🔹 Infos zu Kosten & aktuellen Förderungen 🔹 Fragerunde für eure individuellen Anliegen im Anschluss 🔗 Zugangsdaten & Anmeldung: Die Links zum Webinar findet ihr unter: 👉 www.verbraucherzentrale.nrw/onlinevortraege-energie (Gut zu wissen: Der Vortrag findet regelmäßig an jedem 2. Mittwoch im Monat statt!)
7. Nov. 2026, 15:16 Uhr

Zahlreiche Verstöße im Kreisgebiet festgestellt

Zu schnell unterwegs: Bei den jüngsten Geschwindigkeitskontrollen im Kreis Borken hat der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde erneut zahlreiche Verstöße festgestellt. An verschiedenen Messstellen im Kreisgebiet überprüften die Einsatzkräfte die Geschwindigkeit der Verkehrsteilnehmenden. Dabei überschritten mehrere Fahrzeugführende die jeweils zulässige Höchstgeschwindigkeit zum Teil erheblich. Besonders deutlich fiel eine Geschwindigkeitsüberschreitung in Borken auf der B67 auf. Dort erfassten die Beamten einen Pkw mit 140 km/h bei erlaubten 100 km/h. Auf den Fahrzeugführer kommen entsprechende Konsequenzen zu. Bilanz der Geschwindigkeitskontrollen Insgesamt erfasste der Verkehrsdienst an 14 Messstellen im Kreisgebiet 4000 Fahrzeuge. Davon waren 365 zu schnell unterwegs. Dies entspricht einem Anteil von rund 9 Prozent. Die festgestellten Verstöße führten zu 306 Verwarnungsgeldern und 59 Ordnungswidrigkeitenverfahren. Weitere erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitungen registrierten die Einsatzkräfte an folgenden Stellen: In Rhede auf dem Dänendiek 75 km/h bei erlaubten 50 km/h. In Ahaus auf der L560 bei erlaubten 50 km/h 86km/h. Geschwindigkeit bleibt ein entscheidender Risikofaktor Überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit zählt weiterhin zu den wesentlichen Ursachen schwerer Verkehrsunfälle. Bereits geringe Überschreitungen können den Anhalteweg deutlich verlängern und im Ernstfall schwerwiegende Folgen haben. Die Polizei appelliert daher an alle Verkehrsteilnehmenden, die geltenden Geschwindigkeitsbegrenzungen einzuhalten und ihre Fahrweise stets den Straßen-, Verkehrs- und Witterungsverhältnissen anzupassen. Der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Borken wird seine Kontrollen auch künftig fortsetzen. Ziel ist es, Geschwindigkeitsverstöße frühzeitig zu erkennen, das Unfallrisiko zu reduzieren und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen.
7. Nov. 2026, 13:30 Uhr

Der Nikolaus in Ahaus steht vor einer Herausforderung:Es fehlen Helfer für die Hausbesuche. Die Organisation gerät an ihre Grenzen.

Er atmet laut durch. Der Mann mit den schlohweißen Haaren sitzt über einem Stoß von Papieren. Den Kopf stützt er in beide Hände. „Ohjee, ohjee. Das reicht nicht“, sagt er verzweifelt. „Wie soll ich das schaffen?“ Wieder und wieder sortiert der Nikolaus die Papiere für seinen Besuch in Ahaus. In genau vier Wochen soll er hier von Haus zu Haus gehen, um die Kinder zu beschenken. Und an diesem Morgen steht fest: Er hat nicht genügend Helfer. Gerade erst haben die sich versammelt, um die Arbeit zu verteilen. Und da waren am Ende rund 20 Mappen für die Bezirke liegen geblieben. Das hatte es in den 100 Jahren Geschichte der Nikolausgesellschaft Ahaus zuvor nicht gegeben.

Auch Winfried Terwolbeck blickt mit Sorge auf die Helferzahlen. Mit ihm teilt sich der Nikolaus seit gut 16 Jahren in Ahaus ein Arbeitszimmer. Für die Organisation, die Vorbereitung des großen Empfangs am Schloss und die Hausbesuche. „Es gab immer mal Probleme, alle Bezirke zu besetzen“, sagt er. Etliche Helfer seien ja auch schon jahrzehntelang dabei: „Beim Jubiläum im vergangenen Jahr haben wir ja viele Helfer für 40-, 50- oder sogar 60-jährige Mitgliedschaft geehrt“, sagt er.Und einige der älteren hätten dann auch gesagt, dass es mal gut sei. „Die fühlten sich von den jungen Familien zu weit weg oder wollten als Großeltern mit den Enkeln selbst den Nikolaus begrüßen“, fasst er zusammen. Aber der jüngere Nachwuchs breche langsam weg. Junge Väter wollten selbst mit ihrer Familie den Nikolaustag feiern. Und ausgerechnet in diesem Jahr falle der Nikolaustag auch noch auf ein Wochenende: „Da kommen viele Familien, die gar nicht mehr in Ahaus wohnen, zu Besuch“, sagt Winfried Terwolbeck. Und damit würden dann eben auch die Großeltern, die sonst den Nikolaus unterstützen, wegfallen.Tausende Tüten werden gepacktUnd es sei ja auch nicht mit den Helfern getan, die am Nikolaustag von Tür zu Tür gehen. 

„Hinter den Kulissen sind ja viele weitere Ehrenamtliche nötig“, sagt Winfried Terwolbeck. Zum Tütenpacken, als Fahrer, zum Kassieren oder für den Fall der Fälle am Telefon und im Hintergrund. Dazu komme die Feuerwehr und die Musikkapelle. Allein in Ahaus würden pro Jahr zwischen 2500 und 3500 Tüten gepackt.

Früher sei das Nikolaus-Ehrenamt sogar in Familien weitergegeben worden: „Es gibt etliche Familien, in denen Großvater, Vater und Sohn unterwegs waren“, sagt Winfried Terwolbeck. Doch genau diese Tradition breche gerade oftmals ab. „Wir brauchen einfach neue Helfer“, sagt er. Wer für die Besuche infrage komme? „Man muss Kinder gern haben und sich Zeit für sie nehmen“, erklärt er. Denn es sei ja nicht damit getan, einfach eine Tüte an der Haustür abzugeben. „Man muss sich Zeit für die Kinder nehmen. Ihnen zuhören“, sagt Winfried Terwolbeck. Denn für die Kinder sei der Besuch des Nikolaus etwas ganz Besonderes.Nachfrage bei Martin Helfenstein. Er ist zweiter Vorsitzender der Nikolausgesellschaft in Ahaus. Und er hat in den vergangenen Tagen seit der Versammlung die Telefondrähte glühen lassen. „Wir haben alle Bezirke besetzt“, sagt er am Donnerstagmittag. Die letzten beiden habe er just am Morgen besetzen können. „Auf der allerletzten Rille“, sagt er.Dafür seien aber auch alle Reserven und Ersatzoptionen gezogen worden. „Es darf jetzt wirklich überhaupt nichts mehr passieren“, erklärt er. Wer die Nikolaus-Gesellschaft in Ahaus unterstützen will, kann sich direkt an die Nikolausgesellschaft wenden: https://nikolaus-ahaus.de/

VDE AHG, 7. Nov. 2026, 12:51 Uhr

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