DER AHAUSER - das digitale Stadtportal für Ahaus

Den „Ahauser“ gibt es bereits seit über 25 Jahren – und wir halten euch täglich mit aktuellen Nachrichten auf dem Laufenden.
Unterstützung für von Stalking betroffene Frauen am Weltfrauentag
Zum Weltfrauentag: Unterstützung für Frauen, die von Stalking betroffen sind
Stalking bedeutet andauerndes Nachstellen, Bedrohen oder Kontrollieren und trifft überwiegend Frauen. Viele Betroffene fühlen sich ausgeliefert, ziehen sich zurück und leben in ständiger Angst.
Die Ahauser Frauenberatungsstelle „frauen für frauen e. V. im Kreis Borken“ plant eine angeleitete Gruppe für Frauen, die von Stalking betroffen sind. In einem geschützten Rahmen stehen Stabilisierung, Austausch mit anderen betroffenen Frauen und Informationen zu Bewältigungsstrategien im Mittelpunkt.
Eine pädagogische Fachkraft begleitet die Gruppe; zusätzlich können Expertinnen zu Themen wie Recht, Opferschutz, Selbstbehauptung oder Entspannung dazukommen.
📅 Geplant ist ein monatliches, kostenfreies Angebot für 6–8 Teilnehmerinnen.
Wenn du Interesse hast, melde dich bitte in den Sprechzeiten der Frauenberatungsstelle „frauen für frauen e. V. im Kreis Borken“ telefonisch, um einen persönlichen Kennenlerntermin zu vereinbaren:
📞 Tel. 02561 3738
🕒 Mo + Mi 10–12 Uhr, Di + Do 14–16 Uhr
💜 Du bist nicht allein. Ruf an und vereinbare dein Gespräch – jeder Schritt zählt.
8. März 2026, 08:45 Uhr
Schutz für Feldvögel: NRW fördert Brutinseln auf Äckern
Mit dem Frühling startet die Brutzeit heimischer Feldvögel wie Kiebitz, Feldlerche und Rebhuhn auf unbearbeiteten Äckern. Bodenbearbeitung zerstört leider viele Gelege, die Bestände sinken dramatisch, auch im Kreis Borken.
NRW fördert Feldvogelinseln: kleine, unbewirtschaftete Ackerinseln (ab 1. April bis Ernte), damit die Vögel sicher brüten können. Landwirt:innen erhalten attraktive Ausgleichszahlungen je nach Feldfrucht. Infos & Anträge: www.bezreg-muenster.de („Feldvogelinseln“). Brutnachweis über Biologische Station Zwillbrock oder Kreis Borken Naturschutzbehörde.
7. März 2026, 21:53 Uhr
Asche auf mein Haupt!
Diese Redewendung benutzen wir, wenn wir zugeben: „Ich habe Mist gebaut, as war mein Fehler.“ Sie stammt aus alten religiösen Traditionen, in denen Asche für Buße, Demut und einen Neustart steht. Heute sagen wir „Asche auf mein Haupt“, wenn ein einfaches „Sorry“ nicht reicht und wir wirklich zeigen wollen, dass wir Verantwortung übernehmen. Ein kleines Wort mit großer Wirkung im Alltag, ob privat, im Job oder hier bei uns in Ahaus.
👉 Jetzt seid ihr dran:
Wann habt ihr das letzte Mal gedacht „Asche auf mein Haupt“ und konntet hinterher vielleicht sogar darüber lachen? Schreibt eure Situation in die Kommentare oder schickt uns eure Story als Ahaus-Reporter:in über das Kontaktformular auf DER AHAUSER.
7. März 2026, 07:30 Uhr
**Klimaschutzpreis 2026: Kreative Schulprojekte bis zum 27. März einreichen!**
Unter dem Titel „Klima macht Schule“ läuft gerade der Klimaschutzpreis 2026: Noch bis zum 27. März können Projekte und Aktivitäten dafür eingereicht werden. Landrat Dr. Kai Zwicker ruft dazu nun nochmal alle Grundschulen und auch die weiterführenden Schulen im Kreisgebiet auf, kreative und nachahmenswerte Projekte einzureichen. In diesem Jahr steht das Thema „Bewusst leben – Verantwortung zeigen im Klimaschutz“ im Fokus. 💚
„Zeigt uns, wie ihr durch bewusstes Handeln und klimafreundliche Alltagsgestaltung einen Beitrag zum Klimaschutz leistet. Egal ob kleine oder große Aktionen – eure Ideen zählen“, ermuntert der Landrat zur Teilnahme.
➡ Das Anmeldeformular und weitere Infos gibt's unter www.kreis-borken.de/klimaschutzpreis.
Radio.Ahaus, 6. März 2026, 14:57 Uhr
Gemeinsam hämmern für unsere Vögel! 🐦🏠
Lust auf ein DIY-Projekt mit den Kids? Am Freitag, den 27. März, wird es im Familienzentrum Villa Kunterbunt handwerklich. Wir bauen von 14 bis 16 Uhr zusammen Vogelhäuschen für unsere heimischen Arten. Das Beste: Die Aktion ist für euch komplett kostenlos, da die Villa Kunterbunt die Materialkosten übernimmt!
Da die Plätze begrenzt sind, meldet euch schnell telefonisch (02561/40919) oder per E-Mail (villakunterbunt.ahaus@t-online.de) an.
Neben dem Bastelspaß haben wir noch mehr für euch:
Haus der Beratung: Jeden 3. Donnerstag im Monat (8–10 Uhr).
Online-Elternabend „Fit für den Schulhof“: 25. März, 19:30 Uhr.
Online-Termin „Achtsam trocken werden“: 4. Mai, 19:30 Uhr.
Wir freuen uns auf euch!
#Ahaus #Münsterland #Familienzeit #VillaKunterbunt #Zusammenhalt
Radio.Ahaus, 6. März 2026, 14:53 Uhr
Internationaler Frauentag am 8. März
Am 8. März wird weltweit der Internationale Frauentag begangen – ein Tag, der auf Errungenschaften der Gleichberechtigung aufmerksam macht und zugleich verdeutlicht, wo weiterhin Handlungsbedarf besteht. Frauenrechte, Chancengleichheit und gesellschaftliche Teilhabe werden am Aktionstag in den Fokus gerückt.
„Auf dem Weg zur Gleichberechtigung sind wir noch nicht am Ziel“, erklärt Sybille Großmann, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Ahaus.
Der Internationale Frauentag 2026 steht unter dem Motto „Rights. Justice. Action“ (Rechte. Gerechtigkeit. Handeln) und erinnert daran, dass Frauenrechte weltweit unter Druck geraten können – oft schleichend und kaum sichtbar. In einer Zeit, geprägt von Konflikten, globalen Unsicherheiten und wachsender sozialer Ungerechtigkeit, bleibt der Blick auf Gleichstellung und faire gesellschaftliche Teilhabe wichtiger denn je.
„Frauen sind durch gesellschaftliche Krisen besonders betroffen – das zeigen aktuelle Konflikte deutlich. Und dennoch ist klar: Ohne das Potenzial und die Talente von Frauen wird es keinen gesellschaftlichen Fortschritt geben.“
Antifeministische Strömungen und sexistische Hetze, insbesondere im digitalen Raum, zeigen, dass Fortschritte in der Gleichstellung keineswegs selbstverständlich sind. Sie begünstigen die Rückkehr zu überholten Rollenbildern und Strukturen, die Frauen weiterhin benachteiligen. „Frauen brauchen Gleichberechtigung, gleiche Chancen, faire Löhne, gewaltfreie Beziehungen und eine partnerschaftliche Verteilung von Sorgearbeit“, betont Großmann.
Der Internationale Frauentag entstand vor über 100 Jahren aus dem Kampf für Gleichberechtigung und das Frauenwahlrecht. Heute erinnert er sowohl an historische Fortschritte als auch an weiterbestehende Ungleichheiten – etwa in den Bereichen Einkommen, politische Repräsentation, Karrierechancen und der ungleichen Verteilung unbezahlter Sorgearbeit.
6. März 2026, 11:05 Uhr







