Hitzestress in Ahauser Schulen: Schülerinnen und Schüler messen Temperaturen!
Hitze in Ahauser Schulen: Wie warm wird es in den Klassenräumen wirklich?
Der Ahauser Stadtrat hat einen Prüfauftrag zum Einsatz von Klimageräten in Schulen und Kitas abgelehnt. Damit stellt sich weiterhin die Frage, wie heiß es im Sommer in den Unterrichtsräumen tatsächlich wird.
Wie stark sommerliche Temperaturen den Schulbetrieb belasten können, zeigte sich zuletzt kurz vor den Sommerferien: An mehreren weiterführenden Schulen gab es Hitzefrei.
Die Stadt setzt bei der Hitzeminderung primär auf bauliche Lösungen wie Verschattung, Dämmung, moderne Fenster und Gebäudebegrünung. Zentrale Messungen oder Statistiken darüber, welche Raumtemperaturen im Sommer erreicht werden oder welche Räume besonders betroffen sind, gibt es bislang allerdings nicht.
In der Kommunalpolitik stößt das auf geteilte Meinungen: Während Kritiker genaue Daten fordern, um Handlungsbedarf realistisch einschätzen zu können, verweist die Ratsmehrheit auf den hohen Aufwand und die Kosten einer flächendeckenden Temperaturerfassung.
Um Licht ins Dunkel zu bringen, startet DER AHAUSER eine Mitmach-Aktion: Schülerinnen und Schüler in Ahaus können ab sofort die Temperaturen in ihren Klassenräumen messen und einreichen.
Ziel ist es, erstmals ein konkretes und unabhängiges Bild der Wärmebelastung direkt aus dem Schulalltag zu zeichnen.
Jetzt mitmachen
Das Formular zum Eintragen der gemessenen Raumtemperaturen ist ab sofort freigeschaltet:
👉 https://der-ahauser.de/temperaturen-in-klassen
Je mehr Messwerte eingehen, desto aussagekräftiger wird die Übersicht. Die Ergebnisse sollen anschließend veröffentlicht werden, um die Debatte mit handfesten Daten zu unterstützen.